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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ohne Umsteigen von Wilhelmshaven nach Jever

24.01.2017

Friesland /Wilhelmshaven Im Rahmen der Bauarbeiten am Gleis zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg sollen die Bahnhöfe Varel und Sande komplett neu gestaltet werden und künftig als „positive Visitenkarten der Region“ dienen. Das hat der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Ulrich Bischoping, bei einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Olaf Lies und Vertretern des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbands Jade (AWV) nach Angaben des Verbands angekündigt.

Im Zusammenhang mit der Bahnumfahrung von Sande habe Bischoping zudem für eine zusätzliche Gleisverbindung geworben, die eine Direktverbindung zwischen Wilhelmshaven und Jever ermögliche – ohne Umstieg im Bahnhof Sande.

Bessere Infrastruktur

Zügige Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg - Wilhelmshaven, eine verbesserte Anbindung des Nordwestens an das Bundesnetz der Bahn, Optimierung der An- und Verbindungen zu den Ostfriesischen Inseln mit Bus- und Bahn sowie die Zustände der Bahnhöfe Varel, Sande und Wilhelmshaven – das bestimmte das Gespräch, zu dem Wirtschaftsminister Olaf Lies nach Hannover geladen hatte. Vorausgegangen war ein Forderungskatalog des AWV für eine Verbesserung der Bahninfrastruktur in der Region.

Verständnis äußerte Bischoping für den Unmut der AWV-Vertreter über die Zustände der Bahnhöfe und Gleiskörper. Um Gleiskörper besser vor Verunreinigungen zu schützen und zu reinigen soll unter Moderation des AWV eine Runder Tisch initiiert werden, an dem neben Vertretern der Bahn, die Stadt Wilhelmshaven sowie das Management der Nordsee-Passage teilnehmen sollen.

Klagen von Verbänden

Bischoping und Lies bestätigten die Umsetzung der Elektrifizierung der Bahnstrecke bis Wilhelmshaven. Als problematisch erweise sich das Verbandsklagerecht – Klagen von Umwelt- und Naturschutzverbänden würden Infrastrukturprojekte stark verzögern. Bischoping und AWV-Präsident Tom Nietiedt waren sich einig, dass nur durch eine erhebliche Einschränkung des Verbandsklagerechts ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bürgerbeteiligung und Planungs- und Bauerfolg erreicht werden.

Angesichts diverser Einwendungen von Oldenburgern gegen die Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Wilhelmshaven, verbunden mit der unerfüllbaren Forderung nach einer Bahnumfahrung für Oldenburg versprachen AWV-Präsident Nietiedt und Hauptgeschäftsführer Jasper Strauß, mit anderen Institutionen geschlossen auf den Oldenburger Stadtrat zugehen zu wollen, um wechselseitiges Verständnis zu erzeugen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

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