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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Freude über Forsthaus – Ärger über kaputte Straße

15.02.2020

Upjever Große Freude bei den Mitgliedern des Vereins „Upjever-lieb-ich“. „Ihre“ Gaststätte, das Forsthaus Upjever, ist nach einjähriger Schließung nun saniert, renoviert und seit kurzem mit neuem Pächter Stephan Otto wieder in Betrieb.

Das gesamte vergangene Jahr war für den Verein davon geprägt, dieses Ziel zu erreichen. Nachdem das Forsthausgeschlossen worden war, hat der Verein sich intensiv für den Erhalt der Gaststätte im Wald eingesetzt. Knapp 4000 Unterschriften hatte der Verein gesammelt und im April vergangenen Jahres an Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Gerhard Böhling übergeben können, so Vorsitzender Carsten-Friedrich Streufert auf der Jahreshauptversammlung des Vereins.

Die reine Anzahl der Unterschriften mache deutlich, wie stark die Menschen der Region sich mit diesem Areal verbunden fühlten, sagte Streufert, der bis vor gut einem Jahr hiesiger Revierförster war und seinen Amtssitz im Forsthaus Upjever hatte. Die Unterschriften für das Gasthaus „Zum Forsthaus“ seien dabei nicht nur aus Schortens gekommen. Auch Bürger aus Jever, Sande oder Wilhelmshaven seien stark in den Listen vertreten gewesen.

Mit der Gründung des Trägervereins für das Forsthaus im vergangenen Februar und der positiven Entscheidung der Niedersächsischen Landesforsten im März konnten die Planungen zur Sanierung, Verpachtung und Wiedereröffnung der Gaststätte aufgenommen werden. Damit hat der Verein zusammen mit dem Trägerverein sehr schnell ein wichtiges Ziel erreicht. Mit der Zukunft der Krongutscheune und der Revierförsterei bleiben dem Verein weitere Aufgaben, die wohl kurzfristig keine Lösung finden werden, sagte Streufert.

Aus der Versammlung heraus wurde zudem der Zustand der vom Ginsterweg aus gut zwei Kilometer langen Zuwegung, der Krongutsallee, kritisiert. Dazu äußerte sich Bürgermeister Gerhard Böhling. Die Klinkerstraße gehöre den Landesforsten und stehe unter Denkmalschutz. Eine Reparatur müsste demnach mit Klinkern erfolgen. Das habe man schon vor Jahren versucht und festgestellt, dass das sehr teuer werde. Einen geschotterten Radweg wie am Ginsterweg an die Straße zu bauen wäre möglich, würde aber auch etwa 600 000 Euro kosten. „Das ist zurzeit einfach nicht machbar“, so Böhling.

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