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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ausbildung: Spaß bei Arbeit in Metallindustrie

23.02.2018

Varel Es ist ein schleichender Prozess in Unternehmen. Immer weniger junge Erwachsene bewerben sich auf Ausbildungsplätze. Auch bei der Theilen Maschinenbau GmbH ist dies zu erkennen – doch drei Auszubildende haben jetzt ihre Abschlussprüfungen im Metall-Lehrberuf erfolgreich bestanden: Sarah Abrahams, Bennet Strebel und Nico Beckers.

Alle drei gehören zu den 16 Auszubildenden der insgesamt 110 Mitarbeiter. „Meine Familie ist im handwerklichen Bereich tätig. Erst wollte ich Tischlerin werden, doch dann bin ich auf die Metallindustrie gestoßen. Das macht genauso viel Spaß und ich glaube, dass die Berufe in dieser Branche auch noch ein wenig mehr Zukunft haben“, sagt Sarah Abrahams, die sich im Laufe der Ausbildung entschied, auch ein Duales Studium zu machen. Auch Bennet Strebel wollte schon immer etwas Handwerkliches machen. Er entschied sich für die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Nico Beckers hatte dank verschiedener Praktika schnell die Ausbildung zum Industriemechaniker als richtige für sich gefunden.

Bei Theilen Maschinenbau habe man das Ziel, die Auszubildenden später als Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden – ein Prinzip, das auch viele weitere Unternehmen in Deutschland verfolgen. So werden auch Sarah, Bennet und Nico nach dreieinhalb Jahren Ausbildung auch weiterhin im Unternehmen tätig sein.

Die Zahlen der Ausbildungs-Bewerbungen sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen. „In Spitzenzeiten hatten wir über 100 Bewerbungen für fünf Ausbildungsplätze“, sagt der kaufmännische Leiter Hartmut Ostendorf-Walter. Dies habe aber immer mehr nachgelassen. „In diesem Jahr waren es noch etwa 60 Bewerbungen.“

Auch die Qualität der Bewerbungen habe sich gewandelt. „Die jungen Leute scheinen immer häufiger uneigenständig“, sagt Ostendorf-Walter. Die Schulnoten seien häufig schwächer, das Arbeits- und Sozialverhalten mit Einschränkungen. „Dabei reden wir natürlich nur von der großen Masse. Es gibt auch weiterhin einzelne gute Bewerbungen.“ Das sei in der Auswahl der Bewerber aber nicht allein entscheidend. „Am Ende ist uns das Gesamtpaket wichtig“, sagt Mareike Hagen (Personalwesen). Der Fokus liege auch auf Praktika, Hobbys und Nebenjobs. „Wir suchen nicht die mit den besten Noten, sondern die, die am besten zu uns passen.“

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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