• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Reinigung kostet halbe Million

15.01.2020

Varel Nach der Brandstiftung im Juli hat die auf Altersmedizin spezialisierte geriatrische Station des St.-Johannes-Hospitals ihren Betrieb in den Räumen des St.-Marien-Stiftes wieder aufgenommen. Die Kosten für die Instandsetzung der Station mit ihren 25 Betten belaufen sich bisher auf 1,3 Millionen Euro.

Rund 800 000 Euro mussten für die Erneuerung der technischen Infrastruktur, Brandschutz und Renovierungsarbeiten gezahlt werden. Etwa 500 000 Euro hat die Reinigung der Flure, Zimmer und Treppenhäuser gekostet. Ruß und Staub mussten beseitigt werden. Durch die Verunreinigung waren Medikamente, zahlreiche Pflege- und Küchenutensilien oder auch Büromaterial nicht mehr zu gebrauchen und mussten entsorgt werden.

Es wurden Leuchten und Zimmerdecken erneuert, Fußböden aufgearbeitet, Wände gestrichen und der Fahrstuhl repariert. Die zerstörten Rauchmelder wurden ersetzt, zusätzliche installiert und mit der Brandmeldezentrale neu verkabelt.

„Dieser Brand war für uns im wahrsten Sinne des Wortes eine ,Feuerprobe’“, sagt Dr. Peter Plettenberg, Chefarzt der Geriatrie, „er hat uns gezeigt, dass wir als Team sehr gut funktionieren und selbst schwierigste Situationen gemeinsam meistern können. Jeder hat mit angepackt und auch die Kollegen von anderen Stationen haben uns nach Kräften unterstützt. Dafür möchte ich allen meinen großen Dank sagen“.

Sein Dank geht auch an die Patienten und deren Angehörige, die die Beeinträchtigungen durch die provisorische Unterbringung im Haupthaus mit viel Verständnis und Geduld ertragen hätten. Auch die Handwerker hätten sich alle Mühe gegeben, damit die Station so schnell wie möglich wieder arbeitsfähig wurde.

Im Keller des Gebäudes, wo der Brand gelegt wurde, sind die Sanierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen. Dort befinden sich Therapieräume für Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie, die zum großen Teil schon renoviert sind. Um den Keller in Zukunft vor unbefugtem Zutritt zu schützen, wurde ein Schließsystem installiert und Türen mit einem Wächtersystem eingebaut, die Alarm schlagen, sobald versucht wird, diesen Bereich ohne Erlaubnis zu betreten. Der Flur erhält eine neue Brandschutzdecke und wird durch den Einbau zusätzlicher Brandschutztüren in mehrere Rauchabschnitte aufgeteilt.

Plettenberg freut sich, mit seinem Team wieder zu starten. „Endlich können wir für unsere Patienten wieder individuelle Behandlungs- und Therapiekonzepte erstellen, damit sie ihre Selbstständigkeit möglichst lange behalten. Jetzt verstärken wir noch unser Pflegeteam und dann ist unser Glück vollkommen.“

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2502
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.