• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Vitales Mittelzentrum Varel trotzt allen Krisen“

15.01.2018

Varel Ist Varel eine Weltstadt oder ein Provinznest? Keines von beidem. „Die Stadt hat zwar keine Oper, aber viel zu viel zu bieten, um verschlafen zu sein“, antwortete Hergen Eilers am Samstagmittag beim Neujahrsempfang der Vareler CDU. Dem Stadtverbandsvorsitzenden der Christdemokraten schloss sich Bürgermeister Gerd-Christian Wagner an: „Es ist ein vitales Mittelzentrum, das allen Krisen trotzt.“

Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen waren ins Waisenhaus gekommen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und auf das kommende vorauszuschauen. „Weiter wie bisher wird es nicht gehen“, sagte Hergen Eilers in seiner Rede. Denn die Herausforderungen seien groß: Klimawandel, demografischer Wandel, Mobilität und Digitalisierung.

Die Stadt stehe vor richtungweisenden Entscheidungen. Zum Beispiel bei der Wohnentwicklung. „Wo und wie viele Baugebiete braucht Varel?“, fragte Eilers. Zudem gehe es um die Ausweisung weiterer Gewerbegebiete („Dieses Thema sollt auch interkommunal diskutiert werden“), um den Straßen- und Wegebau sowie ein Sportstättenentwicklungskonzept. Dieses ist derzeit in Arbeit. „Es sollte eine Entscheidung geben, wie, wo und wann ein Kunstrasenplatz umgesetzt werden kann“, sagte Hergen Eilers.

„Varel ist keine Weltstadt, aber ein liebenswertes Mittelzentrum, in dem es sich leben lässt“, resümierte Eilers: „Vorausgesetzt, die positive wirtschaftliche Entwicklung setzt sich fort.“ Die Konkurrenz schlafe nicht, so der CDU-Stadtvorsitzende. Er forderte: „Es bedarf gemeinsamer Anstrengung als Stadt und mit den Kommunen im Kreis.“

Denn: „Die Kommune ist deutlich unterfinanziert“, sagte Eilers. Die finanzielle Ausstattung reiche kaum aus, um die Aufgaben zu bewältigen: „Wir wollen ja, aber das Geld ist nicht da“, umriss er das Problem, das Varel habe.

„Varel kommt derzeit ohne Kassenkredite aus“, betonte Gerd-Christian Wagner. Die langfristigen Verbindlichkeiten bezifferte der Bürgermeister auf 15,5 Millionen Euro. Die Einwohnerzahl betrage aktuelle 24 581: „Tendenz ganz leicht bergauf“. Das sei eine „gute Zahl für ein vitales Mittelzentrum“.

Nun stehen die neuen Haushaltsverhandlungen an. „Unser erklärtes Ziel ist es, ohne Steuererhöhungen auszukommen“, sagte Hergen Eilers. Dabei nahm er auch die Bundespolitik in die Pflicht: „Eine Große Koalition in Berlin sollte auch auf die finanzielle Ausstattung der Kommunen achten.“

Trotzdem versprühte Hergen Eilers Zuversicht: „Die wirtschaftliche Entwicklung in Varel ist gut und die Signale für das kommende Jahr positiv.“ Rückenwind gebe der Jade-Weser-Port, der Bau der Küstenautobahn 20, die Stärkung der Hochschulstandorte in Wilhelmshaven und Oldenburg sowie die gute Infrastruktur und der voranschreitende Breitbandausbau für schnelleres Internet. „Es ist gut und notwendig, wenn diese Investitionen verstärkt und beschleunigt werden“, fasste Hergen Eilers zusammen.


Ein Filmbeitrag unter   www.nwzonline.de/videos 
Olaf Ulbrich
Redaktionsleitung Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2501

Weitere Nachrichten:

CDU | Neujahrsempfang

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.