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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Milchpreis: Im Juni schon Luft nach oben?

30.05.2018

Varel /Dringenburg Einen möglichst überdurchschnittlichen Milchpreis auszahlen – dieses Ziel nannte Ralf Hinrichs, Geschäftsführer der Molkerei Ammerland, am Dienstagvormittag im Spohler Krug bei der Generalversammlung in seinem Ausblick auf das laufende Jahr. Seine Prognose für 2018: Ein Milchpreis von im Jahresmittel 32 bis 35 Cent pro Kilo Milch. Liegt der Milchpreis in diesem Mai noch bei 32 Cent, so sah Hinrichs bereits für den Juni „vielleicht schon Luft nach oben“– auch wenn er einen Spitzenpreis für 2018 nicht abschätzen wollte. Aber: „Er könnte vielleicht nicht so hoch liegen wie 2017.“ Im vergangenen Jahr lag er mit netto 36,51 Cent deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Wahlen zu Vorstand und Aufsichtsrat

Wiedergewählt wurden am Dienstagmorgen bei der Generalversammlung der Molkerei Ammerland im Spohler Krug alle satzungsgemäß ausscheidenden Mitglieder aus dem Vorstand und dem Aufsichtsrat.

In den Vorstand wiedergewählt wurden Hermann Boekhoff (Bentstreek), Heiko Hinrichs (Sande) und Fritz-Harald Strodthoff-Schneider (Schweiburg).

In den Aufsichtsrat wiedergewählt wurden Hans-Dieter Bruns (Godensholterweg), Jürgen Feye (Harbern II), Erich Heyen (Etzel), Edo Irps (Wilhelmshaven), Henning Kruse (Uhlenbrok), Ulf Lange (Zetel) und Rainer Oltmanns (Wiefelstede).

Hinrichs gab vor 196 Mitgliedern und etwa 60 Gästen einen Ausblick auf das Jahr 2018, in dem die Anlieferung des Rohstoffs Milch zum Stichtag 1. April bereits um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt gestiegen war. Auch der Umsatz war um 3,5 Prozent auf 296 Millionen Euro angewachsen. Und der Milchpreis, der zum 1. April 2017 bei 32 Cent gelegen hatte, lag zum 1. April 2018 mit 32,75 Cent um 2,3 Prozent höher, führte Hinrichs aus. Beim Absatz bereitet derzeit vor allem die Butter große Freude, sagt Hinrichs. Wie bei der Butter werde auch der Preis für Käse im Juni steigen, kündigte der Geschäftsführer an.

Auch wenn die letzten großen Baumaßnahmen wie die Käserei IV und ein neuer Teilbereich der Molkenveredelung 2017 abgeschlossen wurden, plant die Molkerei schon weiter, sagte Hinrichs. So sollen in 2018 bereits die Planungen für ein weiteres Hochregallager beginnen. „Bauen werden wir in 2018 aber nicht“, betonte er.

International hatte sich die Molkerei 2017 breiter aufgestellt. Neben den Töchtern „Ammerland Hungary“, „Ammerland Asia Pacific“, und „Ammerland Iberica“ nahm im Januar 2017 die „Ammerland America“ ihre Arbeit in Nord-, Mittel- und Südamerika auf. Zudem gründete die Molkerei nach Angaben Hinrichs’ die „Ammerland Trading“, die den Tochterunternehmen jene Produkte zuliefern soll, die derzeit nicht selbst produziert werden – wie etwa Mozzarella. Die Molkerei wolle auch 2018 neue und lukrative Märkte besetzen, sagte Hinrichs, der im Export und bei Bio-Produkten „sehr gute Möglichkeiten“ sieht. Seit September 2017 etwa lieferten 40 Höfe 26 Millionen Kilo Biomilch an die Molkerei – nach Bioland-Standard. Diese Milch wurde – so Hinrichs – von Anfang an zu 100 Prozent vermarktet.

Weiter ausbauen will die Molkerei ihre Marke „Ammerländer“: Dies soll auch mit einem intensiven Marketing einhergehen, kündigte Hinrichs an. Die Molkerei zählt derzeit 455 Mitarbeiter, 40 mehr als im Vorjahr. Leiharbeiter wurden fest übernommen. Insgesamt 1903 Lieferanten der Molkerei kamen im vergangenen Jahr auf zusammen 1,733 Milliarden Kilo angelieferte Milch. ->   

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