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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Grünland in Friesland begehrter als Ackerflächen

15.02.2020

Varel /Friesland Die Zahl der Verkäufe bei den land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen ist 2019 in Friesland erneut deutlich angestiegen. Die Anzahl der Verträge im vergangenen Jahr erhöhte sich wie im Jahr davor um satte 18 Prozent. Es wurden 116 Verträge beurkundet (Vorjahr: 98).

Über die vergangenen fünf Jahre gesehen war die Anzahl der Verträge über landwirtschaftliche Grundstücke laut des nun vorgestellten Berichtes des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Aurich aber „weitgehend stabil“. Die Preise dafür seien im Mittel um vier Prozent gestiegen.

Der land- und forstwirtschaftliche Flächenumsatz hat sich dagegen fast verdoppelt. Er ist um kapitale 47 Prozent von 270 auf 397 Hektar gestiegen. Der mittlere Kaufpreis lag bei 2,86 Euro pro Quadratmeter (2018: 2,76 Euro), die Spanne zwischen 0,56 bis 5,13 Euro (2018: 0,80 bis 5,80 Euro).

13 Ackerflächen wurden verkauft, im Schnitt mit 1,9 Hektar (2018: 17/1,8). Der mittlere Kaufpreis betrug 3,34 Euro pro Quadratmeter und lag damit deutlich niedriger als 2017 (4,30 Euro).

Bei Grünland war die Nachfrage im Landkreis Friesland wesentlich größer. 60 Verträge wurden geschlossen. Das bedeutet abermals eine klare Steigerung zum Vorjahr (47). Auch der mittlere Kaufpreis lag im vergangenen Jahr mit 2,73 Euro deutlich höher als 2018 (2,50 Euro). Die durchschnittliche Größe betrug 1,4 Hektar (2018: 1,3 ha.).

Die Anzahl der Verkäufe gegenüber dem Vorjahr in der gesamten Region ist mit 743 Verträgen weitgehend konstant geblieben (plus 1 Prozent). „Nach einer Verdreifachung der Preise von 2006 bis 2015 verzeichnen wir in 2019 nur einen moderaten Preisanstieg von vier Prozent“, sagte Martin Homes, Vorsitzender des Gutachterausschusses.

Eine Zunahme der Verkäufe war in den Landkreisen Aurich und Friesland festzustellen, in denen gegenüber dem Vorjahr 11 beziehungsweise 16 Prozent mehr Verträge beurkundet wurden. In den Landkreisen Leer und Wittmund nahmen die Vertragszahlen um 4 beziehungsweise 13 Prozent ab.

Die Zahl der verkauften Bauernhäuser und Resthöfe ist im vergangenen Jahr mit 30 um ein Drittel gestiegen (2018 waren es 20). Der mittlere Kaufpreis der zumeist im Außenbereich gelegenen Objekte betrug 162 000 Euro. Die Preisspanne von 31 000 bis 565 000 Euro ist aufgrund der sehr unterschiedlichen Größe, Lage und Ausstattung der Objekte sehr groß. Die mittlere zugehörige Grundstücksfläche betrug 0,6 Hektar. Die Spanne lag bei 880 Quadratmeter bis 9,5 Hektar.

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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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