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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Immobilien: Wohnungen im Kreis Friesland heiß begehrt

20.07.2018

Varel /Friesland Vom Single-Apartment bis zum Bungalow: Im Landkreis Friesland sind im vergangenen Jahr 492 Neubauwohnungen entstanden, 262 davon in Ein- und Zweifamilienhäusern. Das sei zu weinig, findet das Verbändebündnis Wohnen, in dem sich Baugewerkschaft IG Bau und Bauwirtschaft zusammengeschlossen haben. Denn im Vergleich zum Vorjahr wurden damit in Friesland zehn Prozent weniger neue Wohnungen gebaut, hieß es in einer Mitteilung.

Das Bündnis beruft sich bei den Zahlen auf die aktuelle Bau-Bilanz der fertiggestellten Wohngebäude vom Statistischen Bundesamt. Insgesamt haben die Bauherren in Friesland demnach im vergangenen Jahr 99,9 Millionen Euro in den Neubau von Wohnungen investiert.

Größter Preissprung bei Häusern derzeit in Varel

Bei Häusern ist derzeit der größte Preissprung in Varel zu verzeichnen. Innerhalb eines Jahres verteuerten sich die eigenen vier Wände laut des Marktreports des Maklerunternehmens Homeday um 15,1 Prozent verteuert. Durchschnittlich kostet der Quadratmeter in diesem Segment in der Stadt 1488 Euro, weist der Preisatlas aus.

Eine ähnliche Dynamik des Häusermarkts wie in Varel zeigt sich auch in Wildeshausen (Preissteigerung 13,2 Prozent/1860 Euro pro Qua­dratmeter), Cloppenburg (12,5/1591) und Leer (11,6/1579). In Aurich sanken die geforderten Kaufsummen indes um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit durchschnittlichen Kosten von 2266 Euro pro Quadratmeter werden die teuersten Häuser aktuell in Oldenburg angeboten.

Mit vergleichsweise hohen Hauspreisen ab 1949 Euro je Quadratmeter müssen Interessenten derzeit auch in der Gemeinde Bad Zwischenahn, Stuhr und Vechta kalkulieren. Deutlich günstiger ist der Hauserwerb in Nordenham (1033 Euro pro Quadratmeter).

Grundlage der aktuellen Auswertung sind die regionalen Marktpreisdaten aus dem interaktiven Homeday-Preisatlas. Zur Bestimmung der Marktwerte berücksichtigt der Preisatlas deutschlandweit mehr als 20 Millionen veröffentlichte Angebotsdaten der letzten fünf Jahre.

„Das klingt viel. Tatsächlich müsste es aber mehr sein, wenn der Kreis Friesland seinen Beitrag zur Wohnraum-Offensive der Bundesregierung leisten will“, meint IG-Bau-Sprecher Holger Bartels: „Denn der Neubau von bezahlbaren Wohnungen ist die einzige effektive Antwort auf steigende Mieten und hohe Immobilienpreise.“

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Eine deutlich zunehmende Nachfrage auf dem lokalen Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren hat auch der Diplom-Bankbetriebswirt Lars Kühne, Abteilungsleiter Bauen und Wohnen bei der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham, festgestellt: „Dies spiegelt sich sowohl im Bereich der gebrauchten Immobilien als auch im Bereich der Neubauten wider“, betont er.

Die mittlerweile seit mehreren Jahren andauernde Niedrigzinsphase und der robuste Arbeitsmarkt untermauere diesen Trend. „Man kann deutliche Steigerungen im Bereich der Preise für Gebraucht- und Neubauobjekte feststellen“, sagt Kühne.

Die Verwaltung und Politik der Stadt Varel reagiert mit Ausweisung neuer Baugebiete. So zum Beispiel an der Hafenstraße, am Tweehörnweg und auf den Gelände der ehemaligen Friesland-Kaserne (Waldviertel), wo die Leitungen bereits verlegt werden.

„Betrachtet man die Nachfrage nach Baugrund in unserer Region lässt sich festhalten, dass die ausgewiesenen Baugebiete im Regelfall sehr schnell voll platziert werden“, erläutert Lars Kühne. Die Motive der Bauherren und Käufer von Gebrauchtimmobilien seien fast immer ähnlich: „Raum für die Familie schaffen, Selbstverwirklichung, Altersvorsorge, also mietfrei im Alter wohnen, oder die reine Kapitalanlage.“

Zur Preissteigerung sagt der RaiVo-Experte: „Diese ist im ländlichen Raum wesentlich flacher verlaufen als in den Ballungsgebieten.“ Er sehe aber aktuell „einen gewissen Nachholeffekt, der auf eine längere Phase der Stagnation am Immobilienmarkt folgt“. Der Trend halte vermutlich noch etwas an, prognostiziert Lars Kühne: „Langfristig dürfte die demografische Entwicklung aber auch für eine Beruhigung sorgen.“

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