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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Varel für Radfahrer sehr wohl attraktiv

05.03.2014

Varel Es ist schon erstaunlich, wie sich Einschätzungen ändern können. „Radfahren in Varel unattraktiv“ schrieb die NWZ  am 24. Februar 1993 und bezog sich auf die Aussagen der Werbegemeinschaft. Die forderte unter dem Vorsitz von Udo Hinrichs, dass die Stadt Varel für Radfahrer unbedingt attraktiver gemacht werden müsse – es fehlten Fahrradständer und die Abstellmöglichkeiten, die es gebe, seien häufig fehl am Platze und damit Stolperfallen. Heute, mehr als zwanzig Jahre später, kann der Vorsitzende der Vareler Werbegemeinschaft, Eckard Klein, darüber nur schmunzeln.

„Ich habe mit der Situation hier überhaupt keine Probleme“, sagt der Juwelier auf Nachfrage der NWZ . „Beschwerden haben uns nicht erreicht.“

Nach der Sanierung der Fußgängerzone waren Fahrradständer im Eingangsbereich der Innenstadt platziert worden. Aber er könne sich nur schwer vorstellen, dass ein Mangel an Fahrradständern so ein großes Problem gewesen sein soll. „Es gibt genug Plätze und vor allem hat auch jedes Fahrrad einen Ständer“, sagt Klein und lacht. Dass Räder an die Scheiben der Geschäfte angelehnt würden, käme eher selten vor. „Das sind Einzelfälle, da haben wir keine großen Probleme mit. Es kommt immer mal vor, dass jemand sein Fahrrad unglücklich abstellt. Aber im Großen und Ganzen sind wir Geschäftsleute und auch ich als Radfahrer zufrieden“, sagt Klein.

Schwierigkeiten für Radfahrer sieht Klein also nicht in fehlenden Stellplätzen, sondern wenn überhaupt dann in den Regelungen in der Obernstraße und der Neuen Straße. In diese Einbahnstraßen dürfen Radfahrer von jeder Seite aus einbiegen.

„Da herrscht eine besondere Situation, aber mir ist nicht aufgefallen, dass es Unannehmlichkeiten gibt. Es ist eben gegenseitige Rücksichtnahme geboten. Ortsfremde könnten vielleicht irritiert sein. Aber das war es auch. Grundsätzlich kann man immer etwas besser machen. Aber Radfahrer sind in Varel gut aufgehoben“, sagt Klein.

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