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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Nagelneu und schon ausgebucht

12.09.2019

Varel Vor einem Jahr wurde der Kindergarten im Waldviertel eröffnet, am Dienstagabend der Kindergarten an der Neudorfer Straße in Büppel und die Stadt hat schon einen weiteren neuen Kindergarten vor Augen. Sie reagiert damit auf die steigende Nachfrage insbesondere nach Krippenplätzen.

Plätze für 95 Kinder wurden im neuen Kindergarten in Büppel geschaffen: Drei Krippengruppen mit 45 Plätzen, davon eine Ganztagsgruppe, und zwei Kindergartengruppen mit 50 Plätzen, davon eine Ganztagsgruppe.

Alle Plätze vergeben

Die Plätze sind bereits alle vergeben. Genauso sieht es in den acht anderen Vareler Kitas aus: „Mit Ausnahme weniger Nachmittagsplätze sind alle Betreuungsplätze vergeben“, sagt Wilfried Alberts von der Stadtverwaltung. Die Nachfrage nach Krippenplätzen und auch nach Ganztagsplätzen sei weiter steigend.

Kinderbetreuung in varel

Neun Kitas gibt es in Varel: die Kitas Peterstraße, Am Wald und Büppel in Trägerschaft der Stadt Varel, Zum guten Hirten, St. Michael und St. Martin in Trägerschaft des Diakonischen Werkes, St. Bonifatius in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde sowie den Waldorfkindergarten und die Flohkiste in freier Trägerschaft.

241 Krippenplätze bieten sie an, davon 30 Ganztagsplätze.

716 Kindergartenplätze bieten die neun Einrichtungen, davon 412 Vormittagsplätze, 152 Ganztagsplätze und 152 Nachmittagsplätze.

Die Kosten für die Stadt Varel entwickeln sich folgendermaßen: 2018 beliefen sie sich auf vier Millionen Euro, 2022 werden es fünf Millionen Euro sein (pro Betreuungsplatz 5 224 Euro jährlich).

Es gebe zwar in diesem Jahr keine Wartelisten, aber es seien einige Kinder im Krippenalter an die Tagespflege vermittelt worden. „Aber nächstes Jahr wird es eng“, weiß Wilfried Alberts, „wir rechnen in den nächsten Jahren mit jährlich 200 Geburten in Varel“.

„Wir kommen nicht drumherum, in Varel mittelfristig einen weiteren Kindergarten zu bauen oder eine andere räumliche Lösung zu finden“, sagte Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und kündigte an, dass sich die Ausschüsse in den nächsten Wochen damit beschäftigen werden.

Dafür muss die Stadt kräftig investieren. Einschließlich Einrichtung hat der neue Kindergarten in Büppel 2,5 Millionen Euro gekostet. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro (pro Platz 12 631 Euro). Zieht man die Finanzhilfe des Landes und die Elternbeiträge im Krippenbereich ab, bleiben netto 600 000 Euro (pro Platz 6 315 Euro), die die Stadt jedes Jahr für diesen neuen Kindergarten tragen muss.

Der neue Kindergarten in Büppel wurde wie auch der im Waldviertel vom Architekten Peter Voss gebaut. Und baugleiche wird es bald in weiteren Gemeinden geben. „Der Kindergarten geht in Serie“, sagte Peter Voss, „in Wiefelstede und Edewecht werden auch solche gebaut“. Als Geschenk überreichte er den Leiterinnen der Kindergärten in Büppel und im Waldviertel Schecks über jeweils 1000 Euro für die Einrichtung.

Teil des Dorfes

Janina Metzner, Leiterin des Kindergartens, in Büppel, ihre 24 Kolleginnen und Kollegen und die Kinder fühlen sich wohl in ihrem neuen Kindergarten. „Es ist ein nettes Leben hier“, sagte Janina Metzner. Sie möchte mit ihrem Kindergarten Teil des Dorfes werden. Am Samstag, 28. September, 14 bis 17 Uhr, können sich die Büppeler und alle anderen beim Tag der offenen Tür den neuen Kindergarten anschauen.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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