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Aus Enera-Projekt entstehen neue Produkte

05.05.2021

Varel /Oldenburger Land Als „Riesenerfolg“ auf technischer Ebene und für das Know-how bezeichnete Ulf Brommelmeier, Leiter der „Digital Factory“ der EWE das Projekt Enera. Das Projekt startete 2017 und lief bis Ende 2020. Ziel war es, Blaupausen für die Energiewende zu finden. Das Enera-Gebiet erstreckte sich über weite Teile des Nordwestens.

Beispielsweise solle das Netz mit dem Projekt intelligenter gemacht werden, so dass mehr erneuerbare Energie im Netz behalten werden kann und nicht die Windkrafträder heruntergeregelt werden müssen. Zudem konnten durch weitergehende Digitalisierung viele neue Daten gesammelt werden.

Als Ergebnis gab es etwa das neue Tochterunternehmen Beenera, mit dem anderen Stadtwerken digitale Dienstleistungen für deren Kunden angeboten werden sollen. Der Verbraucher kann beispielsweise über eine App sehen, wie viel Energie er verbraucht und wie viel er im Vergleich zum Vormonat gespart hat.

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Eine weiteres neues Produkt ist die App Codyo, mit der die Nutzer ihren eigenen ökologischen Fußabdruck bemessen können. Die App kann auch in Unternehmen zur Verfolgung einer eigenen Klimastrategie eingesetzt werden.

Ebenfalls neu: die Software Limbo. Das Produkt richtet sich vor allem an Kommunen und ermöglicht ein Energiemonitoring für die kommunalen Liegenschaften. Auch Energieberichte könnten damit erstellt werden. Limbo soll im dritten Quartal an den Start gehen.

Brommelmeier ist überzeugt: „Mit Enera haben wir wesentliche Weichen für die wirtschaftliche Gesundheit der EWE gestellt.“ Das klassische Geschäft der Versorger werde in Zukunft eher zurückgehen, weshalb neue Geschäftsfelder immer wichtiger würden.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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