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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ein erfolgreiches Jahr geht zu Ende

31.12.2018

Varel Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner war schon vor der großen Silvesterfeier zum Jahresausklang in Partylaune: „2018 war eines der erfolgreichsten Jahre für mich als Bürgermeister“, sagte der Verwaltungschef, der seit zwölf Jahren im Amt ist: „Was wir erreicht haben, sprengt jeden Rahmen.“

In der Stadt wurden zahlreiche unumstrittene Projekte angeschoben und realisiert; allen voran bei den Bauaktivitäten. „Das Gelände der ehemaligen Kaserne ist fast voll“, bilanzierte Wagner. In diesem Jahr wurde dort das stationäre Hospiz eröffnet sowie der neue städtische Kindergarten, der Stadtbetrieb zog ebenfalls auf das Areal des ehemaligen Bundeswehrgeländes, das nun „Waldviertel“ heißt.

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Grundstein ist gelegt

Und es soll dort weitergehen: „Im Frühjahr werden dort die beiden alten Sporthallen abgerissen“, kündigte Wagner an. Damit könnte dort Platz frei werden für ein neues Veranstaltungszentrum. „Das Tivoli ist sehr sanierungsbedürftig“, gibt der Bürgermeister zu bedenken. Etwas Neues könnte dann im Waldviertel entstehen. „Ein Gebäude mit dem Fassungsvermögen von 400 bis 800 Gästen, das fehlt uns noch.“

Zudem wurde mit dem Bau einer weiteren städtischen Kita in Büppel begonnen und der Seekurpark in Dangast fertiggestellt. Besonders stolz ist Wagner auf die 30-Millionen-Euro-Investition des japanischen Wirtschaftskonsortiums Nedo. Dieses baute an der Oldenburger Straße einen riesigen Energiespeicher. „Damit wird Varel zum Zentrum der Energiewende im Nordwesten“, sagte der Bürgermeister.

In Atem gehalten hat die Stadt am Pfingstmontag das Großfeuer auf dem Gelände der Papier-und Kartonfabrik Varel (PKV). Über 400 Feuerwehrleute und ehrenamtliche Rettungskräfte waren über zwei Tage im Einsatz, um 7000 Tonnen Altpapier zu löschen, das in Brand geraten war. Schließlich konnte ein Übergreifen auf die Halle verhindert werden. Doch der intensive Einsatz hat auch seinen Preis. „An Materialersatz und Gehaltsausstattung der Kameraden kostet uns das mindestens 90 000 Euro“, bilanzierte Gerd-Christian Wagner.

Angesichts des Haushaltes treibt ihm dieses aber kaum Sorgenfalten ins Gesicht. Denn nach fast jahrzehntelanger Konsolidierung konnte 2018 erstmals wieder ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden. Wagner bezifferte das Jahresergebnis des 50 Millionen-Euro-Etats auf 7,73 Millionen Euro (ausgegangen war man von 2,81 Millionen Euro). Positiv gegenüber der Prognose verliefen auch die Einnahmen bei der Gewerbesteuer. Sie betrugen 15,5 anstatt der erwarteten 11,23 Millionen Euro.

Doch für die kommenden Jahre bedeute das nicht, dass man sich ausruhen könne, so Wagner. „Die Prognose für 2019 ist optimistisch, für die Jahre 2020 und 2021 indes noch nicht stabil“, sagte er: „Wir müssen daher vorsichtig handeln und ein gutes Polster anlegen.“

Auch die Einwohnerentwicklung verlaufe positiv, vermeldete Gerd-Christian Wagner. „Wir nähern uns der 25 000er-Marke.“ Allein in den vergangenen zwei Jahren stieg die Zahl der Vareler von 24 576 langsam aber kontinuierlich auf 24 647. „Das klingt wenig, zeigt aber, dass Varel attraktiv ist“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf den demografischen Wandel. Ziel müsse es daher sein, Bauland zu entwickeln. Dabei schlagen die Stadtplaner immer wieder die Nachverdichtung vorhandener Gebiete vor. Doch die Bebauung von Hintergrund­stücken „führt naturgemäß zu Spannungen mit den Nachbarn“, erwartet Wagner.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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