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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Spektakulärer Schwertransport: Mit Riesen-Rollen nachts durch Varel

14.01.2018

Varel „Das ist schon was großes“, meinte Lars Durchstecher aus Brandenburg von der Firma Vossmann. Als langjähriger Lkw-Fahrer für Schwertransporte ist er in ganz Europa im Einsatz – und in der nach zu Samstag in Varel. Er lenkte den ersten der drei Transporter mit den riesigen, 30 Meter hohen und sechs Meter im Durchmesser großen Tanks für die Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) durch die Stadt. „Bei so etwas hat es der erste immer schwer, das ist viel Gefühl und Erfahrung nötig“, sagte der gut gelaunte Fahrer, prüfte nochmals seine Ladung und ließ den Motor an.

Um 23 Uhr Freitagnacht setzte sich der Konvoi am Vareler Hafen in Bewegung - allerdings in sehr langsame Bewegung. Der Koordinator des gesamten Transports Mark Seifert sagte: „Durch die Stadt geht nur Schrittgeschwindigkeit, auf der Bundesstraße 437 wird es etwas schneller.“ Gemeinsam mit den Fahrern und zehn als Hilfspolizisten ausgebildeten Helfern, hatte er vorher die Strecke angeschaut, vermessen und ein Streckenprotokoll erstellt. So war klar, an welchen Stellen es besonders eng wird, wo Verkehrsschilder abgebaut und auf die Straße ragende Ampelarme gedreht werden mussten.

Trotz aller Vorbereitungen kam es auf der Hafenstraße zu Verzögerungen weil Äste einiger Bäume bei der Keksfabrik der Firma Bahlsen an der Hafenstraße und kurz vor der Bahnhofsbrücke die Weiterfahrt über die Mühlenstraße behinderten. „Für solche Fälle fährt in dem Tross immer ein Hubwagen mit“, erläuterte Mark Seifert. Die Kurve bei der Schlosskirche konnte recht zügig durchfahren werden, etwas eng wurde es an der Rathauskreuzung zur Bürgermeister-Heidenreich-Straße (B 437).

Doch nach gut drei Stunden kamen die Tank, so genannte Prozesswasserbehandlungsanlagen (PBA) bei der PKV sicher an. Lars Durchstecher schaltete den Motor aus, ließ mit seinen Kollegen das eben geschehene Revue passieren und bereitete sein Nachtlager vor. „Der Laster ist bei unseren Touren mein Zuhause“, sagte der immer noch gut gelaunte Kraftfahrer. Zahlreiche Schaulustige harrten in der kalten Nacht aus, um das beeindruckende Geschehen zu verfolgen.

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