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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Frischer Beton für die A29 bei Varel

23.08.2019

Varel Bis Ende November werden sich die Autofahrer auf der Autobahn 29 immer wieder mit einigen Tagesbaustellen arrangieren müssen. Derzeit werden von der Autobahnmeisterei einzelne Betonplatten aus der Fahrbahn entfernt und anschließend neu gegossen.

„Wir tauschen jedes Jahr ca. 100 Betonplatten in unserem Bezirk aus“, erklärt Frank Oeltjen von der Autobahnmeisterei in Borgstede. Welche Platten ausgetauscht werden müssen, stellen die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei bei der Straßenkontrolle fest. Entweder müssen die Platten komplett getauscht werden, oder, wenn die Platte einfach nur etwas wackelt, reicht es, Löcher in den Beton zu bohren und dadurch frischen Beton mit sehr hohem Druck zu pumpen.

Die Arbeiter benutzen für die Reparaturarbeiten einen Spezialbeton, der schon nach zwei Stunden wieder befahren werden kann. „Das ist zwar teuer, aber sonst haben wir eine Nachtbaustelle“, erklärt Frank Oeltjen. Und das wiederum birgt Konflikte mit dem Terminplan für Schwertransporte, die nicht einfach auf Umleitungsstrecken geschickt werden können. „Wir sind angehalten, die Baustellen möglichst kurz und klein zu halten“, erklärt Oeltjen.

Insgesamt werden in den kommenden Wochen und Monaten rund 1,3 Millionen Euro in die Autobahn gesteckt. Ein erheblicher Teil der Summe geht in die Beschilderung der Baustellen, damit die Arbeiter sicher vor dem Verkehr sind, der manchmal nur wenige Zentimeter entfernt an ihnen vorbei rollt. Auch wenn das Tempolimit von teilweise 40 Kilometern pro Stunde viele Autofahrer nervt: „Hier geht es um die Sicherheit“, betont Frank Oeltjen.

Ein 7,5 Tonnen schweres Fahrzeug in einiger Entfernung zur Baustelle ist so etwas wie die Lebensversicherung der Arbeiter. Fährt ein Fahrzeug trotz Beschilderung in die Baustelle, soll der „Prellbock“ den Straßenbauern genug Zeit verschaffen, um sich in Sicherheit zu bringen.

Der Tausch der Betonplatten ist nicht ganz einfach: Zuerst müssen die Platten ausgeschnitten werden, dann hebt sie ein Bagger heraus. In das Loch wird dann der neue Beton gefüllt, glatt gezogen und nach dem Aushärten abgeschliffen. Am besten für die Arbeiten geeignet ist der Sommer, da härtet der Beton besser aus und die Tage sind lang genug. Am Tag schaffen die Arbeiter eine bis drei Platten.

Aber der Sommer bringt auch ein Problem mit sich: Wird es zu heiß, dehnt sich der Beton aus und sorgt dafür, dass die Säge, mit der die Platten herausgeschnitten werden, stecken bleibt. Die Schneidearbeiten werden daher so früh wie möglich erledigt.

Aber auch wenn sich die Arbeiter alle Mühe geben: Ganz glatt wird der Übergang von den alten zu den neuen Platten nie. Zwar werden die Überstände hinterher noch abgeschliffen, „aber man bekommt so halt keine neue Fahrbahn“, sagt Frank Oeltjen.


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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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