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Aktualisiert vor 29 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Wasserstoff als Energie der Zukunft“

11.03.2019

Varel Zu rot-grünen Gesprächen im Wahlkreis 26 (Wilhelmshaven/Friesland/Wittmund) hatte die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) eingeladen. Unter dem Kürzel „rg26“ trafen sich Mitglieder von SPD und Bündnis 90/Die Grünen am Freitagabend im Tivoli in Varel, um über das Thema „Energie der Zukunft“ zu sprechen.

Als Energieexperten diskutierten die Bundestagsabgeordnete Dr. Julia Verlinden (Grüne) vom Ausschuss für Wirtschaft und Energie und der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) über die Energiewende.

Weltweit steige der Energiebedarf, doch in vielen Ländern beruhten Wohlstand und Wachstum auf Energie aus Kohlekraftwerken, sagte Olaf Lies. Deutschland setze auf erneuerbare Energien. „Wir wollen der Welt zeigen, dass das wirkt“, sagte der Umweltminister, der sich sicher ist, dass auch die Energiewende Wohlstand und Wachstum sichern könne. Seine Vision ist es, die durch Wind und Wetter verursachten Schwankungen bei der Energieversorgung durch Gaskraftwerke aufzufangen. Wobei das bisher genutzte Erdgas immer mehr durch erneuerbares Gas, wie beispielsweise Wasserstoff, ersetzt werden soll. Und Wasserstoff könne in der Region bei überschüssiger erneuerbarer Energie produziert und auch als Antrieb für Fahrzeuge genutzt werden. Denn die Elektroautos, vor allem deren Batterien, seien nicht unproblematisch, sagte Lies.

Dr. Julia Verlinden möchte, „dass wir diesen Planeten so erhalten können, dass alle, die nach uns kommen, auch noch vernünftig darauf leben können“. Siemtje Möller betonte: „Wir können nicht warten, bis Rot-Grün in Berlin regiert, die Energiewende muss schneller gehen.“

Doch oft gebe es vor Ort Diskussionen um einzelne Projekte, manche Gegner von Windkraftanlagen etwa würden von Horizontverschmutzung sprechen. Dazu sagte der Minister: „Auch wenn du jahrzehntelang den freien Blick auf den Horizont hattest, hast du keinen Anspruch darauf, dass es immer so bleibt. Das muss natürlich im Rahmen bleiben, hier wurde früher teilweise übertrieben, heute machen wir das ja anders.“ Zum Ausbau erneuerbarer Energien gehöre auch der Netzausbau, bei dem aber viel Zeit mit Debatten verschenkt werde. Die Genehmigungsverfahren vor Ort machen es schwierig und man könne es nicht jedem Recht machen, sagte Lies.

Gesprochen wurde auch über Biogasanlagen, bestehende Deckelung der Anzahl von Solar- und Windkraftanlagen, die Arbeitsplätze im Tagebau und in den Kohlekraftwerken sowie neue Berufe in der Wertschöpfungskette durch grünen Strom.

Die Region „rg26“ bilde eine „Energiedrehscheibe“ mit Ölhafen und Kohlekraftwerken in Wilhelmshaven, Offshorewindparks in der Nordsee, Windparks an Land, den Gas- und Ölkavernen in Etzel, einem Stromspeicher in Varel und einer Hochschule, die auch zu alldem forscht. Jetzt wollen die Politiker gemeinsam bessere politische Rahmenbedingungen für Investitionen in die Energieerneuerung schaffen, bekräftigten sie. Siemtje Möller resümierte: „Klar wurde, dass unsere Region sich hervorragend für ein Modellprojekt Wasserstoff eignen würde.“

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