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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ab 18. Oktober wird hier wieder geschleust

28.09.2019

Varel Noch drei Wochen – dann soll die Wilhelm-Kammann-Schleuse am Vareler Hafen wieder voll betriebsbereit sein. Derzeit sind die mittleren Schleusentore noch ausgebaut und liegen einige Meter von der Schleuse entfernt, Arbeiter sind damit beschäftigt, die Halterungen für die Tore in der Schleusenkammer zu erneuern. Dann werden voraussichtlich in der zweiten Oktoberwoche die Schleusentore wieder mit einem Kran eingesetzt. Bis zum 18. Oktober sollen dann alle Arbeiten abgeschlossen sein. Das erklärte Rainer Rädicker, Geschäftsführer des Zweckverbands Vareler Hafen, am Freitag bei einer Verbandsversammlung des Zweckverbands.

„Die äußeren Fluttore sind schon wieder eingesetzt worden, nachdem sie komplett überholt wurden“, so Rädicker. Das sei auch notwendig gewesen, denn an den Toren war vieles kaputt, was für den Küstenschutz wichtig ist. Jetzt seien die Tore aber auf dem allerneuesten Stand. Ärger machten beim Ausbau der Tore die Befestigungsbolzen. Die ließen sich nur mit viel Aufwand lösen. Mit den überholten Toren soll das nicht mehr passieren. Insgesamt investiert der Verband 350 000 Euro für die gesamte Erneuerung.

Den Einbau der äußeren Tore bezeichnete Rädicker als „Meisterleistung“ der Arbeiter. Die Tore müssen schließlich genau eingestellt werden. Als sie geschlossen wurden und der sogenannte Revisionsverschluss, der dafür sorgte, dass die Baustelle nicht voll Wasser läuft, wenn die Tore ausgebaut werden, abgebaut wurde, sei das Tor sofort absolut dicht gewesen.

An anderer Stelle taten sich indes neue Baustellen auf: Ein Nebengebäude der Schleuse weist Risse im Gemäuer auf. Zunächst sei man davon ausgegangen, dass der Deich sich setzt und so die Risse entstehen. Allerdings ist der Bau eigens abgestützt und dürfte daher nicht absacken. Tatsächlich scheint Wasser von oben einzudringen, das bei Frost das Gemäuer zerstört.

Ein weiteres Problem sprach Burckhard Eigenfeld vom Wassersportverein Varel an: Etwa auf Höhe von Wilhelmshaven gebe es in unmittelbarer Nähe zur Fahrrinne nach Varel eine Stelle, an der Sand verklappt werde. Mit der Strömung lande der Sand dann innerhalb weniger Stunden im Vareler Hafen.

Dieses Problem gebe es aber nicht nur in Varel: „Viele kleine Schleusen in der Peripherie verschlicken, weil andernorts die Fahrbahnen vertieft werden“, so Eigenfeld. Die Schleusentore ließen sich dann nicht mehr richtig öffnen.

Die Arbeiten an der Vareler Schleuse lobte Eigenfeld aber ausdrücklich: „Die langen Sperrzeiten haben uns sehr belastet, aber überall an der Nordseeküste gehen die Schleusen kaputt, weil da nichts mehr dran gemacht wird.“ In Varel investiere man dagegen viel Geld in die Schleuse.


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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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