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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wie Trecker Straßen weniger schaden

06.02.2019

Varel Was macht Wirtschaftswege kaputt und was kann man tun, damit das nicht passiert? Um diese Frage ging es im Ausschuss für Straßen und Verkehr am Montagabend im Rathaus II in Langendamm. Martin Vaupel, Berater für Straßenverkehrsrecht und Transporttechnik bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, informierte über landwirtschaftlichen Verkehr und gab Tipps.

Drei Faktoren würden die Straßenbelastung wesentlich verringern, sagte der Verkehrs-Experte:
 Verteilung der Last auf mehrere Achsen
 Reduzierung der Geschwindigkeit
 breitere Reifen

Martin Vaupel sagte, dass es generell besser sei, auf Wirtschaftswegen die Achslast und die Geschwindigkeit zu begrenzen, als das Gesamtgewicht: „Die freiwillige Geschwindigkeitsbegrenzung ist eine einfache Maßnahme.“ Mögliche Entlastungsmöglichkeiten seien zudem die Einrichtung von Umlade- und Ausgleichpunkten, von zeitweisen Einbahnstraßen zum Beispiel bei Erntearbeiten und Straßensperrungen bei Tauwetter.

Anhand von Berechnungen machte er deutlich, inwiefern landwirtschaftlicher Verkehr im Vergleich zu anderem Verkehr die Straßen schädigt. Bei einem LKW mit 40 Tonnen liege die Belastung der Straße bei einem Wert von 1,95. Ein Treckergespann mit einem 8,5 Kubikmeter fassenden Güllefass erreiche einen Wert von 0,09. „LKW werden zwar als angenehmer wahrgenommen, sind aber für die Straßen schädlicher als Schleppertransporte“, sagte Martin Vaupel, „bei gleicher Menge, die transportiert wird, ist ein LKW schädlicher als ein Traktorgespann“.

Die Bewirtschaftung eines zehn Hektar großen Maisackers vom Pflügen übers Häckseln bis zur Maisstoppelbearbeitung belaste die Straße mit einem Wert von 8,34; die Belastung durch die wöchentliche Müllabfuhr liege bei einem Wert von 44. Die Bewirtschaftung mit Mais schade der Straße am meisten, Weidenutzung schlage mit einem Wert von 1,3 zu Buche, Getreideanbau mit 1,0.

Martin Vaupel gab auch Tipps für die Pflege von Wirtschaftswegen: „Der größte Feind ist Nässe“, sagt er, deshalb müsste das Lichtraumprofil regelmäßig freigeschnitten und der Seitenstreifen abgefräst werden.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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