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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Vareler Tafel verdient einen finanziellen Zuschuss“

03.10.2009

Betrifft: Zum Bericht über die Empfehlung des Fachausschusses der Gemeinde Bockhorn, „Mehrheit gegen Zuschuss für Vareler Tafel“ (NWZ vom 30. September)

Die Vareler Tafel versorgt nicht nur Einwohner aus Varel, Zetel und Neuenburg, sondern auch über 30 Familien aus Bockhorn mit Lebensmitteln. Nach dem vorbereitenden Beschluss des zuständigen Fachausschusses der Gemeinde Bockhorn soll die Vareler Tafel keinen Zuschuss für ihre ehrenamtliche Arbeit erhalten.

Was uns befremdet, sind die Argumente, die zur Ablehnung eines Zuschusses in Höhe von 400 Euro geführt haben. Nach Auffassung von Herrn Janßen könne der Hilfesuchende, der mit dem Auto nach Varel zur Tafel fahre, auch in Bockhorn einkaufen. Für eine solche Fahrt entstehen rund 3 Euro an Treibstoffkosten. Wir begleiten Herrn Janßen gern bei einem Einkauf, bei dem er den wöchentlichen Vorrat an Lebensmitteln für 3 Euro in Bockhorn tätigt. Seine Argumentation grenzt an Zynismus, eine soziale Kälte ist nicht fern.

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Verursacher, dass es überhaupt Tafeln gebe, sei die jeweilige Bundesregierung. Die künftige Regierung in Berlin wird diesen „Systemfehler” sicherlich in Kürze beseitigen. Bis dahin verweigert die Gemeinde Bockhorn jegliche Unterstützung der Vareler Tafel. So einfach ist das, es dauert ja nicht mehr lang.

(...) Die Ausschussmitglieder sollten sich auch nicht hinter den Pflichtleistungen der Gemeinde verstecken, hierauf haben die Einwohner einen Anspruch. Hier geht es um eine freiwillige Leistung in Höhe von 400 Euro.

Wir hoffen, dass der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Bockhorn dem Vorschlag des Fachausschusses nicht folgt. Sollte auch der Verwaltungsausschuss den Zuschuss ablehnen, wird die Bürgerstiftung Varel und Friesische Wehde mit dem genannten Betrag eintreten. Diese Stiftung kennt – wie auch die Vareler Tafel – keine Gemeindegrenzen innerhalb ihres Aufgabengebietes.

Bürgerstiftung Varel und Friesische Wehde

Egon Damrau, Zetel,

Vors. des Vorstandes

Hans Fabian, Varel,

Vors. des Stiftungsrates

Mit Erschütterung habe ich zur Kenntnis genommen, mit welcher Kälte und Unwissenheit der Antrag der Vareler Tafel im Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Soziales des Rates der Gemeinde Bockhorn behandelt worden ist. Es geht mir dabei nicht so sehr um die finanzielle Seite, sondern um die geistige Haltung, die dort mehrheitlich vertreten wird. Gewiss, die Gemeinde Bockhorn ist nicht dafür verantwortlich, dass immer mehr Menschen ins gesellschaftliche Abseits gedrängt werden. Aber es ist und bleibt Aufgabe der örtlichen Gemeinschaft, Menschen in schwieriger wirtschaftlicher Situation zur Seite zu stehen. Die Tafel bezieht Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde in ihr Angebot ein. Dabei geht es nicht nur um Essen und Trinken, sondern auch um praktizierte Nächstenliebe und Lebenshilfe. Wenn das nicht genug Begründung ist, bei einer notwendigen Investition (Kühlwagen) zu helfen, dann sollte der Begriff „Soziales“ bei der Bezeichnung des Ausschusses gestrichen werden.

Geradezu abenteuerlich ist der Vorschlag, auch in Bockhorn eine Tafel zu gründen. Bevor weitere Überlegungen angestellt werden, bietet sich eine Besichtigung der Einrichtung in Varel an, um einen Überblick über die damit verbundene Arbeit und die Kostensituation zu bekommen.

August Osterloh

Varel

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