• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Vereine bleiben selbstständig

23.10.2007

von Christoph Koopmeiners

Frage: Herr Seweron, Sie hatten den Vorstoß unternommen, die vier Vareler Schützenvereine unter einem Dach zu vereinen und eine neue Schießsportanlage zu bauen. Wie sollte dieses Dach aussehen?

Seweron: Wir hätten eine Schützengilde gründen können, die über 300 Mitglieder vertreten würde. So hätten wir bessere Chancen bei Zuschussanträgen gehabt. Wie weit wir gekommen wären und was wir gemeinsam hätten erreichen können, bleibt fraglich. Aber ein Versuch wäre es Wert gewesen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Frage: Wo lagen die Bedenken der anderen Schützenvereine?

Seweron: Die Mitgliederversammlungen der Schützenvereine Obenstrohe und Altjührden haben sich dafür ausgesprochen, selbstständig zu bleiben. Die Schießsportgemeinschaft Bundesbahn sieht keinen Bedarf für eine neue Schießsportanlage, da sie ausschließlich mit Luftdruckwaffen schießt

Frage: Gab es nur Bedenken hinsichtlich der Selbstständigkeit der Vereine?

Seweron: Nein, es waren überwiegend die Kosten. Für eine neue innovative Schießsportanlage stehen rund eine Million Euro im Raum. Die Förderung könnte bei 50 bis 60 Prozent liegen. Die Schützen waren aber nicht davon zu überzeugen, dass neben dem Landessportbund, der maximal 100 000 Euro zahlen würde, auch Stadt, Landkreis, Land und Bund Zuschüsse geben können. Unter bestimmten Voraussetzungen wären sogar EU- Fördermittel möglich. Die anderen Schützenvereine glauben, dass sie auf den verbleibenden Kosten sitzen bleiben.

Frage: Was nun?

Seweron: Jetzt muss jeder Verein für sich schauen, wie er seine Zukunft attraktiv gestaltet. Unabhängig von dieser Entwicklung stehen wir vom Schützenverein Varel 1848 weiterhin im Regen und müssen auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg warten. Wenn das OLG das Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg bezüglich unseres Schießstandes bestätigt, dann ist bei uns Schicht im Schacht und der älteste Verein Varels wird aufgelöst. Aber bis es so weit ist, werden wir mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, den Verein zu erhalten. Wie mir die Reaktionen der Vareler Bürger auf die letzten Zeitungsartikel gezeigt haben, ist das Interesse am Weiterbestehen des ältesten Vereins der Stadt nicht unerheblich. Hilfe und Unterstützung jeglicher Art sind uns jederzeit willkommen.

Der Zusammenschluss der vier Vareler Schützenvereine zu einer Schützengilde ist gescheitert. Dazu äußert sich der Vorsitzende des Schützenvereins Varel 1848, Hans-Joachim Seweron.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.