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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Verhältnisse im Stall so nicht erwartet“

23.06.2017

Dangast /Spahnharrenstätte Wie sieht er aus und wie könnten die Beeinträchtigungen für die Umwelt sein? Mitglieder der Stadtratsfraktion von Zukunft Varel haben jetzt eine Hähnchenmastanlage in Spahnharrenstätte in der Samtgemeinde Sögel (Kreis Emsland) besucht. Dort besichtigten sie eine moderne, gewerblich genehmigte und landwirtschaftlich betriebene Hähnchenmastanlage mit 42 000 Plätzen, belegt mit 31 000 Masthähnchen.

„Auch weil diese Anlage in einem Naherholungsgebiet liegt, ist sie mit der in Wehgast beantragten vergleichbar“, teilte Fraktionssprecher Axel Neugebauer nun mit. Die Politiker wollten sich einen Eindruck verschaffen, wie die Anlage aussehen könnte, die ein Landwirt in der Nähe von Dangast plant.

Im Gegensatz zu Dangast liegen um den 1500-Einwohner-Ort Spahnharrenstätte herum mehrere Ställe mit zusammen etwa einer Million Masthähnchen. „Eigentlich müsste es immer riechen, egal aus welcher Richtung der Wind weht. Doch selbst direkt neben dem Stall haben wir nichts bemerkt“, beschrieb Neugebauer den Eindruck der Gäste.

Die umfangreichen hygienischen Maßnahmen vor dem Betreten der Anlage – doppelte Überziehschuhe und Ganzkörperanzug – dient dem Schutz der Tiere. „Ich kann nur gesunde Tiere verkaufen, und von gesunden Tieren gehen auch keine krank machenden Keime aus“, zitiert Neugebauer den dortigen Landwirt. „Die Verhältnisse in der Anlage entsprachen überhaupt nicht unseren Vorstellungen: Die Luft war erheblich frischer als von konventionellen Viehställen bekannt, Beleuchtung und Beleuchtungsdauer, Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden vom Tierschutz und Gesetzgeber vorgeschrieben. Und Platz für die Tiere ist ausreichend vorhanden“, schrieb er weiter.

Das sei auch so, wenn die Küken ausgewachsen sind, so der Landwirt. Davon will sich Zukunft Varel bei einem weiteren Besuch in fünf Wochen überzeugen. Die Fraktion lädt dazu alle Interessierten ein. „Wir können nur empfehlen, sich sachlich zu informieren, bevor man entscheidet.“ Nur so könne man Vorurteilen gegenüber der Landwirtschaft und Falschbehauptungen begegnen.

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