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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Verursacher werden aus dem Fokus genommen“

10.12.2018
Betrifft: „Solidartopf für den Straßenbau“, NWZ vom 7. Dezember:

Solidartopf ja, aber dann sozial gerecht mit einer entsprechenden Gewichtung.

Es ist eine Farce, dass die Bürger mehr in den Solidartopf einzahlen sollen, die ein größeres Grundstück beziehungsweise mehrstöckiges Haus haben. Warum? Weil deren Haus ein größeres Gravitationsfeld erzeugen könnte, das die angrenzende Straße in Mitleidenschaft zieht?

Die eigentlichen Verursacher werden aus dem Fokus genommen. Auf konstruktive und vernünftige Vorschläge wartet man seit Jahren vergebens. Viele Probleme ließen sich mit entsprechender Steuerung eindämmen. Sanierungskosten ließen sich hinauszögern, wenn große und schwere Fahrzeuge nur die Straßen befahren dürfen, die dafür geeignet sind.

Dazu gilt es, feste Routen für den Schwerlastverkehr zu definieren. Es sollten landesweit fahrzeugbezogene Gebühren erhoben werden, gemessen am Fahrzeuggewicht und deren möglichen Zuladung. Diese Gebühren sollten dann an die Kommunen weitergereicht werden gemäß eines ermittelten Fahrzeugregisters.

Notwendige Daten liegen den Behörden in Theorie vor. Das Land Niedersachsen muss den Gemeinden Unterstützung zusichern, auch weil ggf. Gesetze angepasst werden müssten.

Das klingt alles nach Utopie, ist aber kein Hexenwerk; es Bedarf nur Hirnschmalz und den Willen, keine einseitige Insellösung zu schaffen! Verursacherprinzip und Prävention sind somit die Stichwörter, um mal mögliche Alternativen zu nennen. Bürger mehr zur Kasse zu bitten, die ein doppelgeschossiges Haus haben, kann hoffentlich nur ironisch gemeint sein! Ich hoffe, dass die Gemeinde Bockhorn nicht dem Beispiel Zetel folgt.

Mirco Osterthun
Bockhorn

Ich hätte zum Thema Straßenerneuerung, die von den Anwohnern bezahlt werden soll, einen Vorschlag. Wie wäre es, wenn die Gemeinderäte, die das Geld für den Straßenbau den Anwohnern aus der Tasche ziehen, nach der Restaurierung der Fahrbahn eine Maut bezahlen würden, wenn sie die Straßen benutzen? Die Straßen sind nach gezahlter Rechnung Eigentum dieser Anwohner. Es wäre eine ausgleichende Gerechtigkeit. Es ist leicht von den Gemeinderäten, Anordnungen zu treffen, wenn man selbst nicht betroffen ist.

Peter Richter
Varel

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