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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Viele Absagen wegen starken Windes

16.06.2009

HORUMERSIEL Die 40. Horum-Regatta reihte sich ein die Reihe der Wettfahrten, die unter nicht einfachen Bedingungen ausgetragen wurden. So herrschte bei der Jubiläumsauflage der seit 1970 stattfindenden Segelsportveranstaltung am Sonnabend starker Wind aus nordwestwestlicher Richtung, der Schiffen und Mannschaften einiges abverlangte. Abgesehen vom Ruderbruch der „Lucy & Co.“ blieb es bei kleineren Materialschäden. Das havarierte Boot wurde von der „Baltrum“ der DGzRS nach Hooksiel geschleppt.

Zwar hatten sich mehr als 70 Boote angemeldet, aber wegen des starken Windes konnten vor allem kleinere Boote und Jollenkreuzer nicht nach Horumersiel anreisen. Andere Skipper entschieden kurzfristig, auf eine Teilnahme zu verzichten. Dennoch gingen 39 Yachten in acht Klassen an den Start.

Recht ruppige See

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Die Wettfahrtleitung mit Bolko Bienert, Alfred Janssen und Werner Ströher gab von der „Gesine“ aus um 7.10 Uhr den ersten Startschuss. Bis nach Minsener Oog blieb das Feld noch relativ dicht beisammen. Ab Buhne A musste gegen Nordwestwind der Stärke 6 gekreuzt werden. Der ablaufende Ebbstrom sorgte zudem für recht ruppige See.

Vor Wangerooge driftete das Feld auseinander, denn es galt, mit Gezeitenstrom und gegen den Wind rund sechs Meilen nach West gut zu machen: bis zur Harle-Ansteuerungstonne. Dort teilte sich das Regattafeld, die Boote der Bahn B konnten die Rücktour antreten, während die Schiffe auf der rund 30 Seemeilen langen Bahn A noch einen Schlag nach Norden machten mussten zur Jadetonne 5, um von dort aus heimwärts zu fahren. Auf dem Rücktörn konnten dann die bunten Spinnaker gezogen werden, was bei dem starken Seegang nicht einfach war.

Im Lauf der Wettfahrt ging der Wind auf fünf Windstärken zurück und mit dem Kentern des Stroms wurde die See auch glatter. „First ship home“ war auf der großen Bahn „Passionata“ nach 4.53:33 Stunden, auf Bahn B „Knutt“ (4.36:48) sowie „Indra“ auf Bahn C (2.39:21). Bei dem Mehrrümpfern hatte „Dreebeen“ die Nase vorn: 3.08:44 Stunden. Als letztes Schiff kam „True Love“ ins Ziel. Skipper Rainer Eggers (Yachtclub Wangerland) hatte unterwegs mit einem Wassereinbruch zu kämpfen.

Viele Zuschauer

Groß war die Zahl der Aktiven und Zuschauer dann bei der Siegerehrung, die SKHS-Vorsitzender Weert Siuts und Regattawart Tanno Kruse vornahmen. Siuts dankte allen, die sich dieser Herausforderung gestellt hatten, zeigte aber auch Verständnis für jene, die im Hafen blieben.

Die Mellumbake für das erfolgreichste Vereinsteam ging erneut an den Wilhelmshavener Segelclub. Der Verein mit den meisten Teilnehmern war ebenfalls der WSC, dafür gab es das Jaderelief.

Sieger wurden: „Passionata“, Wolfgang Hagemüller, WSC; „Emma“, Hans Kruse, WSV Hooksiel; „Diana“ Hermann Siuts, SKHS; „Tschaika“, Theo Kruse, SKHS; „Puschen“, Jürgen Koopmann, WSC; „Oranje“, Timo Nüßmann, WSC; „Dreebeen“, Henning Gerken, SKHS; und „Indra“, Manfred Popken, SKHS.

Den „Pantenius“-Sonderpreis erhielt Rainer Eggers. Für 40 Jahre Teilnahme an der Regatta wurde Gustav Mammen geehrt: Seine „Likedeeeler“ hat alle 40 Fahrten mitgemacht – mit ein und demselben Skipper am Ruder. Die nächste Horum-Regatta startet am 5. Juni 2010.

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