• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Viele Türen geöffnet“

12.04.2006

von ulrich schönborn

Frage: Sie waren einer von 20 Firmenvertretern, die für die Reise ausgewählt wurden. Wie kamen es dazu?

wagner: Die Reise wurde von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer mitorganisiert. Dort ist bekannt, dass wir uns in Südafrika engagieren.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Frage: Wie sieht Ihr Engagement in Südafrika aus?

wagner: Wir haben dort ein Tochterunternehmen, das sich um den Vertrieb unserer Produkte kümmert.

Frage: Welchen Nutzen hat die Teilnahme an einer offiziellen Delegationsreise?

wagner: Man knüpft in kürzester Zeit sehr viele Kontakte. Und natürlich ist der Ministerpräsident ein Türöffner. Ich habe die Reise genutzt, um Geschäftsverbindungen zu aktivieren und zu intensivieren und habe interessante und hochkarätige Leute kennen gelernt. Das ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil wir planen, neben den bisherigen Produktionsstätten in Asien und Polen eine zusätzliche Produktionsstätte für den südafrikanischen Markt aufzubauen.

Frage: Was macht den dortigen Markt so interessant?

wagner: Südafrika ist der Dreh- und Angelpunkt des südlichen afrikanischen Kontinents. Dort sind viele große Firmen ansässig – auch aus der Automobilindustrie, die für uns ein ganz wichtiger Markt ist. Die politische Lage ist stabil, die Wirtschaft wächst. Für uns ist das Land nicht nur als Absatzmarkt, sondern mittelfristig auch als Einkaufsmarkt interessant. Ich habe zum Beispiel Gespräche mit einem Vertreter des dortigen Landwirtschaftsministeriums über den Einkauf von Rohleder für unsere Produktion geführt. Und er hat sich bereits für einen Besuch bei uns angemeldet.

Frage: Gibt es Risiken?

wagner: Direkte Risiken gibt es kaum; die Währung ist recht stabil, der Arbeitsmarkt bietet genügend gut ausgebildete Arbeitskräfte, allerdings liegt die Arbeitslosenquote noch bei über 30 Prozent. Das größte Problem in diesem Land ist die Aids-Epidemie. Schätzungen besagen, dass ca. 20 Prozent der schwarzen Bevölkerung infiziert sind.

Theodor Wagner, Geschäftsführer der Hase Lederfabrik für Arbeitsschutz-Kleidung in Jever, gehörte zu einer Wirtschaftsdelegation, die Ministerpräsident Christian Wulff vorige Woche auf eine Reise nach Südafrika begleitet hat. Sein Unternehmen wolle dort eine Produktionsstätte aufbauen, sagte er im NWZ-Interview.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.