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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Umweltschutz: Vogelzähler informieren sich über Bestandsentwicklung

23.09.2010

MINSEN Mit großen Spektiven stehen sie alle 14 Tage auf dem Deich und erfassen die Zahl der im Vorland rastenden Vögel – die Mitarbeiter der Nationalparkwacht und dutzende ehrenamtliche Vogelzähler. Rund zehn Millionen Wasser- und Watvögel machen auf dem Zug von den Brut- in die Überwinterungsgebiete und zurück Station im Wattenmeer. Um Bestandsentwicklungen abschätzen zu können, finden regelmäßig an der Küste und an wichtigen Gewässern im Binnenland Wasser- und Watvogelzählungen statt.

Im Rahmen dieser Zählungen betreut die WAU, die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz Jever, den Küstenbereich von Neuharlingersiel bis Varel/Wapelersiel. Knapp 20 ehrenamtliche Zähler bearbeiten jeweils ein Teilgebiet; die Ergebnisse werden auf einem standardisierten Zählbogen festgehalten.

Oft werden die Zähler angesprochen und gefragt: „Hat sich in den letzten Jahren der Bestand der Vogelwelt verändert?“ Gültige Antworten darauf kann allerdings der einzelne Zähler nicht geben, sie sind nur möglich auf Basis weiträumiger Erfassungen. So werden alle Zählergebnisse zentral gesammelt und für das gesamte Wattenmeer von Dänemark bis Holland ausgewertet. Daraus können dann Trends in der Bestandsentwicklung ermittelt werden.

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Über derzeitige Bestandstrends haben die WAU-Zähler jetzt im Nordseehaus Wangerland in Minsen diskutiert. Dazu trug nach der Begrüßung durch WAU-Vorsitzenden Werner Menke und den Leiter des Nordseehauses, Ralf Sinning, der Ornithologe und Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Gundolf Reichert neue Erkenntnisse vor. Und die sind bei einzelnen Arten durchaus positiv; so hat etwa der Bestand von Löfflern und Heringsmöwen im Wattenmeer deutlich zugenommen. Größer ist die Zahl der rückläufigen Arten. Hier sind der Kampfläufer, Sand- und der Seeregenpfeifer zu nennen.

Mit dem Motto „Das Zählen ist kein Selbstzweck“ verdeutlichte der Referent, wie jeder Zähler mit seinen Beobachtungen einen Mosaikstein zum Gesamtbild beiträgt, das dann die Basis darstellt für naturschutzfachliche Konzepte wie Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten.

Neben den Fachvorträgen gab es Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Da wurde von seltenen Beobachtungen wie Schwarzstorch und Silbereiher berichtet, aber auch der Wunsch nach „Verstärkung“ geäußert: Schön wäre, wenn die Zählermannschaft Zuwachs bekäme. Daher sind auch Gäste, die selbst erleben wollen, wie es ist, mit dem Spektiv auf dem Deich zu stehen und die Vögel zu zählen, bei den Zählungen der WAU jederzeit willkommen.

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