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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Flugzeugbau In Varel: Vom Papierflieger zum 3D-Druck

06.06.2016

Varel Mit dem Tablet gab Jenny Lies, Tochter von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies, während des Familientages das offizielle Startsignal für den neuen 3-D-Drucker. 1,7 Millionen Euro investierte der Flugzeugzulieferer Premium Aerotec (PAG) in Varel in die Maschine. Werkleiter Gerd Weber sprach von einem „sehr wichtigen Meilenstein“. Es sei der derzeit weltweit größte verfügbare 3D-Drucker für Titanbauteile, sagte er.

Der Drucker wurde vergangene Woche angeliefert. Nun nimmt ihn das Werk in Betrieb. Im Januar hatte das Unternehmen in Varel eine Produktionshalle für den in Varel entwickelten 3-D-Druck von Flugzeugteilen offiziell eingeweiht.

Aus der „Schmiede im Wald“ sei ein Hochtechnologie- und Innovationsstandort geworden, sagte Gerd Weber. Gemeinsam mit Premium-Aerotec-Chef Dr. Thomas Ehm, den Beschäftigten und ihren Angehörigen blickte der Werkleiter am Sonntag zurück in die Geschichte des Standortes, vor allem aber nach vorn in die Zukunft. Das Unternehmen feierte das 80-jährige Bestehen seines Standortes Varel. Ein Jahr Vorbereitung liegen hinter allen Beteiligten, die zu diesem Familientag beigetragen haben. Neben Helikopterflügen, gab es auf dem Gelände viele Aktionen und Stände.

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„Varel hat sich toll entwickelt“, sagte Aerotec-Chef Dr. Thomas Ehm. Erfolgreich habe der Standort Varel, an dem heute 1600 Menschen arbeiten, schwierige Jahre überstanden. „Wir wachsen“, freute sich der Aerotec-Chef und dankte allen Beschäftigten für ihr Engagement. Nicht zuletzt das 3D-Druckverfahren zeige die Entwicklung des Standortes auf. Hochleistungszerspanung und zukunftsweisender 3D-Druck von Titanbauteilen würden sich sinnvoll ergänzen, so Ehm. Mit dem entwickelten 3D-Druckverfahren werden komplexe Bauteile für den Militärtransporter Airbus A 400 M gefertigt. Der jetzt neu in Betrieb genommene Drucker verfügt über zwei Laser. Bis 2017 sollen nach Angaben des Unternehmens zwei weitere Drucker folgen.

Auch Wirtschaftsminister Olaf Lies und Landrat Sven Ambrosy unterstrichen die Bedeutung des Standortes. Sie seien stolz, ein solches Werk in Varel zu haben. Betriebsratsvorsitzender Jürgen Bruns erinnerte an die Krisen, die der Standort überwunden hatte. Auch der 3D-Druck sei in Varel damals aus einer Krise heraus entstanden. Viele neue Aufgaben würden nun vor ihnen liegen, sagte Bruns. Dazu zähle auch der Ausbau der Torrahmenfertigung.


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Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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