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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Vorgehen macht sachliche Diskussion sehr schwer“

29.01.2013
Betrifft: Mögliche Fusion Frieslands mit der Stadt Wilhelmshaven, NWZ  vom 25. Januar

Täglich neue Meldungen zur möglichen Fusion von Landkreis und Stadt. Dazu Appelle, die Diskussion ergebnisoffen zu führen. Natürlich werde man auch die Bürger hören – in welcher Form müsse man später sehen.

Ich verfolge die Berichterstattung seit Anfang Dezember und werde das merkwürdige Gefühl nicht los, dass es gar nicht mehr um Bürgermeinung bzw. -beteiligung geht. Ist die Angelegenheit im Prinzip schon beschlossen? Wartet man mit der Bürgerbeteiligung ab, bis nur noch Beschlüsse abzunicken sind?

Im Augenblick erscheinen mir die Aussagen der Politiker als Beschwichtigungsversuche und es bleibt ein ungutes Gefühl. Das jetzt beauftragte Gutachten könne auch ergeben, dass „alles so bleibt wie es ist“. Diese Option wird aber von Frank Vehoff angesichts der Kosten für das Gutachten ausgeschlossen.

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Sieht so eine offene Diskussion aus? Ich befürchte, das bisherige Vorgehen macht eine sachliche Diskussion und Entscheidung sehr schwer.

Evamaria Richter Schortens

(...) Aus meiner Sicht ist eine mögliche Zusammenlegung, um Kosten und Schulden zu sparen, der richtige Schritt. Er ist jedoch nicht nur auf der rationalen Ebene zu sehen, sondern auch emotional sehr wichtig. Als Friesländer versuche ich, mich in die Wilhelmshavener Situation hineinzuversetzen. Sehr schnell sind hier Gefühle dauerhaft verletzt. Alleine der Begriff der „Einkreisung“ macht mir Probleme. Ein „Zusammengehen“ wäre daher aus meiner Sicht sinnvoller.

Für mich wäre es selbstverständlich, wenn der neue Kreissitz auch in der dann größten Stadt des neuen Kreises, also Wilhelmshaven, wäre. Die Frage nach Außenstellen müsste auch geklärt werden. Der Name dieses Zusammenschlusses sollte auch neu gefunden werden, da sowohl Friesland als auch Wilhelmshaven bei den jeweils anderen Altbürgern nicht gut ankäme.

So bietet sich doch zum Beispiel der Name „Jade“ an – übrigens als Autokennzeichen könnte das nicht verwendete JD benutzt werden. Für Berufs-Jeveraner kann hier die Möglichkeit des JEV genutzt werden. Alt-Friesländer könnten weiterhin FRI favorisieren, wie übrigens die Alt-Wilhelmshavener das WHV.

Gern würde ich diese Thematik auch in den politischen Gremien behandelt sehen. Ein Überstülpen des einen durch den anderen kann keine Strategie sein. Die Lösung liegt, wie so oft, im Miteinander.

Über eine stärkere Beteiligung und Einbeziehung der Öffentlichkeit, somit der Bürger, für die eine Verwaltung ja gedacht ist und nicht umgekehrt, würde ich mich auch freuen.

Klaus Cammans Varel

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