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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Windpark-Bau beginnt jetzt in Haddien

12.12.2017

Wangerland Bisher sah es nicht so aus, als würde aus den Windparkplänen der Gemeinde Wangerland in diesem Jahr noch etwas. Doch nun hat eine Hamburger Baufirma begonnen, auf der Fläche bei Haddien die Tiefgründung der dort geplanten vier Windräder zu bauen.

Insgesamt sollen im Wangerland 14 Windräder der Firma Enercon mit 150 Metern Höhe gebaut werden – und zwar neben den vier bei Haddien drei südlich von Hohenkirchen und sieben südlich von Tettens. Baubeginn war eigentlich fürs Frühjahr geplant, doch auch mit Blick auf die Klage des Naturschutzbunds (Nabu) Niedersachsen hat sich der Baustart verzögert. Seit Juni waren die Baustraßen gebaut worden.

Geplant und gebaut werden die Windparks von der Bürgerenergie Wangerland GmbH (BEW) mit Sitz in Oldenburg. Die Gesellschaft war im Juni 2015 im Auftrag der Gemeinde Wangerland dazu gegründet worden. Sobald die Windparks gebaut sind, soll die BEW die Anteile an Gemeinde, Landeigentümer und Bürger abgeben.

Dass in Haddien mit dem Bau begonnen wird, hat offenbar den Grund, dass die Eingriffe auf der dortigen Fläche aus Sicht der Naturschützer am wenigsten kritisch sind. Neben der Nabu-Klage laufen offenbar zwei Normenkontrollklagen auf Überprüfung der Bauleitplanung, angestrengt von Investorengruppen, und Klagen von Landeigentümern, deren Flächen nicht berücksichtigt wurden. Wie berichtet, beinhaltet die vom Gemeinderat Wangerland vorgenommene Änderung des Flächennutzungsplans eine Ausschlussklausel, wonach nur auf den in der Bauleitplanung festgelegten drei Flächen Windräder gebaut werden dürfen.

Im Dezember 2016 hatte der Landkreis extra noch die Genehmigungen der Windparkpläne im Wangerland nach Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigt, damit der Windstrom noch nach der alten garantierten Einspeisevergütung abgenommen wird. Damit müssen sich die 14 Windräder bis Ende 2018 drehen. Allerdings: Für jede Windkraftanlage, die in diesem Jahr nicht fertig ist, gibt es weniger Vergütung.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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