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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Erde Und Flut: Ideen für blühendes Wangerland

02.11.2019

Wangerland Wie wäre es, wenn es nicht nur auf einigen Flächen im Wangerland blüht, sondern entlang der Rad- und Wanderwege und an den Straßenrändern? Jägerschaft und Projekt „Wangerland – Erde und Flut“ haben dazu unter dem Motto „Naturgemeinde Wangerland“ Ideen. Die stellten sie nun im Rathaus Bürgermeister Björn Mühlena vor.

Bernhard Eden als Mitglied von „Erde und Flut“ und zugleich der Jägerschaft hatte mit Gartenbau-Expertin Theda Harms-Thiemann das Wangerland bereist, um geeignete Flächen zur Ansiedlung von Blühflächen an Rad- und Wanderwegen zu finden. Bei der Exkursion wurden von ihnen etwa 20 Flächen ins Auge gefasst – unter anderem Flächen bei Neugarmssiel, Tengshausen und Gottels, bei Kopperburg, Wiarden, Gammens, Depenhausen und am Hooksieler Tief.

Am Rand dieser Flächen sollten für Spaziergänger und Radfahrer Verweilplätze entstehen, möglicherweise auch mit einer Schutzhütte, so die Idee. Und an den Wegrändern bei den einzelnen Stationen sollten Schilder aufgestellt werden, die Pflanzen mit den entsprechenden Erklärungen zeigen, wünscht sich Theda Harms-Thiemann. Totholzhaufen und durchlöcherte Richelpfähle gehören ebenfalls dazu – denn sie bieten Insekten Unterschlupf.

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Für Theda Harms-Thiemann ist ein Unding, dass die Ränder an vielen Wegen und Straßen bis in die Grabenkante hinein gemäht wird. „Dabei sind gerade die Wegesränder mit ihrer vielfältigen Flora wie eine Autobahn für Insekten“, sagt sie. Und: Öffentliche Flächen sollten Vorbildfunktion für die Bürger haben. „Vor allem geht es dabei um die Frage, will ich etwas für das Auge oder etwas ortstypisches für die Insekten tun“, betonte Harms-Thiemann. Denn Blühflächen sind eben keine mit der Schnur gezogenen „ordentlich“ bepflanzten Zierbeete. Sie können durchaus als struppig und verwildert wahrgenommen werden.

Das Mähgut müsse immer weggeräumt werden, um eine blütenreiche Flora zu erreichen, betonten die beiden Hegeringleiter Karl-Heinrich Müller und Enno Schmidt sowie der Naturschutzbeauftragte des Hegerings Wangerland, Wiard Siuts. Was den Mähzyklus angeht, sollte nur zweimal im Jahr gemäht werden und zwar im Februar/März und im Juli/August. Über Winter sollten die Gräser und Blumen stehen bleiben, weil sie vielen Insekten als Winterquartier dienen.

Bei der Gemeindeverwaltung kam die Idee durchaus an. „Wir müssen den Bauhof einplanen, wann er mähen soll“, meinte der Bürgermeister. Und: „Wir könnten die Flächen auf einer großen Karte ausweisen und genau beschreiben.“ Außerdem könnten sicher Fördergelder für die Maßnahme beantragt werden, sagte Reiner Tammen (Grüne).

Anke Müller als Leitfigur von „Erde und Flut“ schlug vor, einen Arbeitskreis zu gründen, der die Flächen in Augenschein nimmt und konkret entscheidet, welche Aussaat an den einzelnen Stellen wichtig ist. Denn wichtig ist, die Besonderheiten des Kleibodens zu berücksichtigen. Der enthält sehr viele Nährstoffe, doch die meisten blühenden Pflanzen bevorzugen mageren Boden.

Eine Idee von Spiekeroog möchte Bernhard Eden ebenfalls im Wangerland verwirklichen: Das Wangerland soll kippenfrei werden.

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