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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Strandhochzeiten: Nachfrage sprengt die Kapazitäten

18.01.2019

Wangerland Knapp 150 Trauungen pro Jahr – offenbar stoßen die drei Standesbeamten der Gemeinde Wangerland an ihre Kapazitätsgrenzen. Beim Treffen der drei Gewerbevereine Hooksiel, Horumersiel-Schillig und Hohenkirchen kritisierte Hans-Ott Vogt, 2. Vorsitzender des Gewerbevereins Hooksiel und einer von drei Ausrichtern von Strandhochzeiten, dass es zu wenige Termine für Trauungen gibt – insbesondere für Strandhochzeiten in den Pagodenzelten in Hooksiel und Schillig gebe es einen Nachfrage-Überhang.

Laut einem Positionspapier von Vogt betrifft das besonders Hochzeitstermine freitags und samstags vom 1. April bis 30. September, wenn die Trauungen am Strand möglich sind. Und das sind genau die Tage, die sich für Hochzeiten anbieten, wenn Paare und Hochzeitsgesellschaft von anderswo anreisen. Die Strandhochzeit sei ein vielversprechendes Angebot, von dem viele Unternehmen profitierten, sagte Vogt.

2010 hatte die Gemeinde Wangerland das Hochzeitszelt am Strand von Schillig in Betrieb genommen, mit steigender Nachfrage wurde auch der Hooksieler Strand zum Hochzeitsort. Damit traf das Wangerland offenbar einen Nerv – Heiraten am Strand ist beliebt. Bis dahin zählte die Gemeinde Wangerland rund 65 Trauungen.

Neben Hans-Ott Vogts Skiterrassen als Ausrichter der Strand-Hochzeiten bieten auch der „Frieslandstern“ in Horum und die „Alte Schmiede“ in Minsen Hochzeits-Arrangements an. Für die Organisation der Trauung in den Dünen gilt der Pauschalpreis von 500 Euro.

Hinzu kommen die Gebühren an die Gemeinde – die Anmeldung beim Standesamt kostet für Wangerländer 40 Euro plus Gebühren für Stammbuch, Beglaubigungen und Beurkundungen.

Das Problem der Gemeinde Wangerland: die Gebühren, die sie für Trauungen außerhalb der üblichen Arbeitszeit im öffentlichen Dienst – also zum Beispiel freitags nach 13 Uhr sowie samstags – erheben darf, decken den Aufwand der Strandhochzeiten nicht. Laut einheitlicher Gebührenordnung des Landes dürfen 80 Euro zusätzlich genommen werden. Doch auf den zusätzlichen Kosten der Standesbeamten bei Strandhochzeiten etwa für Fahrtzeit und Benzin, Beurkundungen usw. bleibt die Gemeinde sitzen. Die Rede war von rund 200 Euro, die die Gemeinde bei Hochzeiten an den Stränden zuschießt.

„Unsere Standesbeamten machen so viele Termine wie möglich – aber auch sie brauchen ab und zu ein freies Wochenende“, betont Markus Gellert von der Gemeinde. Er führt bereits nach allen Seiten Gespräche, um eine Lösung zu finden.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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