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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Entwicklungszone: Bauern sehr skeptisch

24.08.2018

Wangerland Das Wangerland als Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer: Wangerlands Landwirte lehnen dieses Ansinnen der Nationalpark-Verwaltung Wattenmeer in Wilhelmshaven entschieden ab. „Es gibt für uns ohnehin immer mehr Bewirtschaftungs-Auflagen und Einschränkungen. Aus FFH wurde einfach Natura 2000 – das geht immer weiter“, sagt Burkhard Mennen, Vertreter der Landwirtschaft, im Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss.

Zuvor hatte Jürgen Rahmel von der Nationalpark-Verwaltung das Konzept der Entwicklungszone vorgestellt: Sie soll das Biosphärenreservat Wattenmeer – 1993 von der Unesco ernannt – mit der Kulturlandschaft hinterm Deich verbinden. Der Nationalpark wirbt zurzeit um Kommunen, die ab 2019 mitmachen wollen – Sande ist schon dabei. Dort wird die Hofstelle Altmarienhausen zum Biosphären-Infozentrum ausgebaut.

In der Entwicklungszone soll ein Schwerpunkt auf „nachhaltige“ Entwicklung gelegt werden, etwa durch Umweltbildung, gemeinsame Tourismus-Strategie und Vermarktung.

Während sich Michael Rohrbeck (Grüne) und Johann Wilhelm Peters (SPD) sehr angetan zeigten – „das Wangerland ist ja schon auf dem Weg“ – sieht auch Dieter Behrens-Focken (CDU) das Ansinnen skeptisch: „Für gemeinsame Entwicklungsziele brauchen wir keine benannte Gebietskulisse: Das wäre nur ein weiterer Einfallstor zur Durchsetzung von Auflagen“, sagte er. Das Thema soll nun in den Fraktionen weiter beraten werden.


Mehr Infos unter   www.nationalpark-wattenmeer.de/nds/biosphaerenreservat 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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