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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Viel Frust statt Lust am Strand

31.08.2018

Wangerland Sie sind nett gemeint und sollen Orientierung bieten. Doch die neuen Schilder „Strandbad Hooksiel – Hier beginnt Ihr Tag am Meer“, die die Wangerland Touristik alle 25 Meter am Hooksieler Strand aufgestellt hat, ändern nichts daran, dass viele Gäste unzufrieden sind mit der neuen Strandordnung.

Für den Erhalt des

FKK-Strands werden auch online Unterschriften gesammelt – gut 400 sind im Internet bereits zusammengekommen:

    www.openpetition.eu/petition/online/wir-fordern-den-erhalt-des-fkk-strandes-in-hooksiel

Denn viele fühlen sich ausgeschlossen – etwa Urlauber mit Hund, die zwar Gästebeitrag zahlen, aber seit Ende Juli in den so genannten Strandbädern nichts mehr zu suchen haben und sogar ihre vorgebuchten Strandkörbe nicht nutzen können, weil es ja keinen Hundestrand mehr gibt. Aber auch Tagesgäste und Spaziergänger sind irritiert: Müssen sie etwa Eintritt zahlen, um am Strandkiosk etwas kaufen zu dürfen?

Hinzu kommt, dass die Beschilderung doch nicht eindeutig ist – in Schillig etwa ist der Übergang von Strandbad zu offenem Strand so fließend, dass Besucher mit Hund auch mal falschliegen.

„Die Leute fühlen sich veräppelt und hingehalten – viele sind enttäuscht“, hat auch Eilert Hinrichs in vielen Gesprächen am Strand von Hooksiel festgestellt. Mehr als 2300 Unterschriften haben er und seine Mitstreiter mittlerweile am Strand gesammelt: Es geht ihnen um den Erhalt des bisherigen FKK-Strands in Hooksiel. Auch der wurde mit der neuen Strandordnung gestrichen.

Doch wie sich zeigt, war gerade der FKK-Bereich für viele Urlauber, aber auch Tagesgäste aus der Region der Grund, nach Hooksiel zu kommen. „Die FKK-Tradition wurde ohne Not abgeschafft“, meint Hinrichs. Sein Eindruck: Gemeindeverwaltung und Wangerland Touristik gehen davon aus, dass sich die Lage schon von selbst beruhigt. Denn die Saison ist so gut wie zu Ende, bis zur nächsten ist es lange hin. „Wir erwarten dennoch, dass für 2019 ein ordentliches Konzept vorliegt, das alle Belange berücksichtigt“, kündigt er an.

Wie die FKKler sind auch die Gäste mit Hund vorerst „gekniffen“: Zuletzt im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft zeigte sich, dass die meisten Ratsmitglieder Hunde als Störfaktor im Urlaubsidyll sehen – die Debatte läuft stets auf nicht weggeräumten Hundekot hinaus.

So mehren sich mittlerweile die Befürchtungen, dass Hunde komplett von den Stränden verschwinden sollen – „man möchte wohl einen hohen (teuren) Standard anbieten und Außenseiter wie FKK und Hunde aussortieren“, heißt es in sozialen Netzwerken.

Ausbaden müssen den Frust vieler Besucher übrigens die WTG-Mitarbeiter und der eingesetzte Sicherheitsdienst. „Die haben es nicht leicht zurzeit“, weiß Eilert Hinrichs.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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