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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Corona-Krise: Fangohr: „Müssen aufeinander acht geben“

20.03.2020

Wangerooge „Wir sind betroffen. Die Entscheidungen und Erlasse des Landes Niedersachsens haben weitreichende Folgen für unsere Insel und für uns alle. Das Ausbleiben der Touristen in den Osterferien trifft uns alle hart“: Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr blickt mit Sorge auf die kommenden Wochen. „In diesen kritischen Zeiten ist es umso wichtiger, dass wir als Inselgemeinschaft zusammenhalten“, appelliert er.

Wie berichtet, hat das Land die Inseln dichtgemacht: Nur noch Einheimische dürfen sich auf Wangerooge und den übrigen Ostfriesischen Inseln aufhalten. Bis gestern, 19. März, sollten alle Urlauber, Teilnehmer an Kuren und Zweitwohnungsbesitzer die Inseln verlassen haben. Doch die auf der Insel verbliebenen Gäste haben noch eine Frist bis zum 25. März.

Nett bleiben zu Gästen!

„Wir möchten Sie bitten, den Gästen trotz dieser kritischen Situation weiter mit der Gastfreundschaft zu begegnen, für die wir alle bekannt sind“, appelliert Fangohr.

Bis zum 25. März können Gäste Ihren Gästebeitrag noch im ServiceCenter der Kurverwaltung begleichen oder stornieren. Alle anderen Zahlstellen auf der Insel sind ab sofort geschlossen.

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Zugangsbeschränkungen zur Insel gelten vorerst bis zum 18. April. Die Gemeinde- und Kurverwaltung ist dafür zuständig, sie durchzusetzen. „Wir hoffen, dass wir alle gemeinsam aufeinander acht geben. Dass die Inselgemeinschaft funktioniert, haben schon die letzten Tage gezeigt. Die Versorgung unserer älteren und chronischerkrankten Mitbürger haben Sie untereinander bereits geregelt“, lobt Fangohr.

Er kündigte an, dass die Gemeinde in den nächsten Tagen zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung mit den entsprechenden Stellen Kontakt aufnehmen und Gespräche führen wird. „In den nächsten Wochen werden wir uns gegenseitig unterstützen müssen“, so der Bürgermeister.

Hilfe für Unternehmen

Er bietet zudem Gespräche und Unterstützung für Unternehmen an, wenn es um bürokratische Angelegenheiten wie die Antragsstellung von Fördermitteln geht. Wir werden uns für die Unterstützung unserer Betriebe stark machen.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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