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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Tendenz zur Sanierung statt zum Neubau

20.02.2019

Wangerooge Der Haushalt der Gemeinde Wangerooge sieht in diesem Jahr ganz gut aus – das ist das Fazit von Bürgermeister Marcel Fangohr. Der Grund: Die Gemeinde wird in diesem Jahr nicht die Finanzen der Kurverwaltung ausgleichen.

Insgesamt stehen im Ergebnishaushalt Erträge von 7,176 Millionen Euro, dem stehen Aufwendungen von 6,455 Millionen Euro gegenüber. Dadurch ergibt sich ein Überschuss von rund 721 000 Euro. Davon geht ein Teil in die Tilgung (rund 147 000 Euro), mit einem Teil wird der Kassenkredit von zwei Millionen Euro verringert.

Für rund 1,5 Millionen Euro sind Investitionen vorgesehen, dafür nimmt die Gemeinde aber einen Kredit von 905 000 Euro auf, berichtet Fangohr. Der Großteil – nämlich eine Million Euro – ist in diesem Jahr für die Sanierung der Kläranlage eingeplant, für nächstes Jahr schon jetzt mindestens 600 000 Euro.

Vor allem das südliche Abwassernetz bereitet der Gemeinde Probleme: Bei Starkregen laufe alles in zwei Bereiche – Richtung Bahnhof und Richtung Richthofenstraße, berichtet Fangohr.

Deutliche Entlastungen

Diese Bereiche wie auch das Regenrückhaltebecken müssten deutlich entlastet werden. Aber: Zunächst müsse eine Prioritätenliste erstellt werden, um neben dem Abwassernetz auch gleich die Straßensanierung zu berücksichtigen.

Die Hälfte der übrigen 500 000 Euro ist für den Kindergarten eingeplant: „Wie es aussieht, geht die Tendenz eher in Richtung Kauf und Sanierung des alten Kindergartens an der Jadestraße statt in Richtung Neubau“, so Fang­ohr. „Das ist aber nur eine Tendenz, der Rat muss darüber erst noch entscheiden.“ So gebe die Berücksichtigung des Geldes Planungssicherheit.

Wie berichtet, stehen Pläne für einen Neubau auf dem Gelände des DRK-Kurheims „Villa Kunterbunt“ im Raum. Gut 1,9 Millionen Euro soll das neue Gebäude kosten – viel Geld, finden Rat und Verwaltung. Die Kommune müsste zwar keine Kredite tilgen, aber Zinsen und Abschreibungen finanzieren.

Auch deswegen wird darüber nachgedacht, ob der Kindergarten nicht doch im Gebäude an der Jadestraße bleiben könnte. Dort befindet sich der Kindergarten im Gebäude der ev. Kirche, aber in Trägerschaft des DRK. Die Gemeinde übernimmt die Instandhaltung und zahlt die Kosten. Die beliefen sich bis 2017 auf 140 000 Euro jährlich. Kommt der Neubau, dann steigen sie auf gut 260 000 Euro ab 2020. „Wir müssen einfach schauen, was wir auf Dauer leisten können und was wirtschaftlicher ist“, sagt Fang­ohr.

Bezahlbarer Wohnraum

Ein weiterer Teil der Investitionen sei auch für den bezahlbaren Wohnraum in der ehemaligen Grundschule eingeplant, so Fangohr. Hier soll es nun endlich mit der Ausschreibung losgehen, „vielleicht könnte man dann sogar schon im Oktober oder November anfangen zu bauen.“ Für dieses Jahr sind hier 150 000 Euro eingeplant, für nächstes Jahr schon jetzt 600 000 Euro.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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