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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Inselschutz: Zweiter Schritt zur Entwicklung folgt bereits

01.09.2017

Wangerooge /Hannover Wasser- und Schifffahrtsamt, N-Ports, Deutsche Bahn und Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Amt für regionale Landesentwicklung, Landkreis Friesland, Vertreter von Wirtschafts- und Umweltministerium sowie Gemeinde Wangerooge an einem Tisch in Hannover: Offenbar kommt die Gemeinde Wangerooge in ihrem Bestreben, die verzwickte Gemengelage der Zuständigkeiten für die Insel aufzulösen, nun doch näher.

Ziel ist, ein Entwicklungskonzept für Tourismus und Küstenschutz auf der Insel zu entwickeln, in das die Gemeinde einbezogen wird. Bereits am 21. September kommen Vertreter des Amts für regionale Landesentwicklung Weser-Ems auf die Insel zur weiteren Planung.

Ergebnisse der Diskussion


 Regelmäßiger Austausch zur Verbesserung der Kommunikation: Vertreter von NPorts und Schifffahrt und Inselbahn sollen künftig an den Deichschauen/Inselbereisungen des NLWKN teilnehmen.
 Die Erreichbarkeit der Insel ist gewährleistet und die Aufgabenteilung geklärt. Für die erforderlichen Baggerungen im Hafen Harlesiel kann NPorts Verklappungsstellen zur Verfügung stellen. Die Genehmigungen müssen vom Hafenzweckverband Harlesiel beantragt werden.
Die Planungen zur Modernisierung des Anlegers zum Hafen Wangerooge laufen. Erste Baumaßnahmen sind für 2019 vorgesehen. Die Bahn strebt an, die Modernisierung des Bahnhofsbereichs und die Verbesserung der Gepäcklogistik von den Baumaßnahmen am Westanleger zu entkoppeln.
Bade- und Burgenstrand: Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems will den Abstimmungsprozess moderieren und insbesondere Fördermöglichkeiten prüfen.

Das Gespräch mit allen Beteiligten bei Wirtschaftsminister Olaf Lies hatte die Grünen-Landtagsabgeordnete Regina Asendorf initiiert. Bei ihren Besuchen auf der Insel hat sie festgestellt, „eine Vernetzung der Institutionen scheint schwierig oder nicht stattzufinden. Die kleine Inselgemeinde ist damit überfordert“. Deshalb hatte sie alle an den Tisch geholt, um zu erreichen, dass alle Institutionen künftig alle Maßnahmen auf der Insel aufeinander und miteinander abstimmen.

Wangerooges Bürgermeister Dirk Lindner bemüht sich seit Jahren darum, dass die Insel-Gemeinde in Planungen eingebunden wird. Der Gemeinderat hat dazu auch eine Steuerungsgruppe mit Vorsitzendem Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne) eingesetzt. Ziel ist insbesondere, die Kosten der jährlichen Wiederherstellung des Strands auf mehr Schultern zu verteilen. „Das ist auf Dauer für die Inselgemeinde nicht mehr zu tragen“, so Asendorf.

Sie wie auch Bürgermeister Lindner freuen sich über das Ergebnis der ersten Gesprächsrunde. Denn es beinhaltet auch eine wissenschaftliche Begutachtung alternativer Küstenschutzmaßnahmen – ebenfalls schon länger eine Forderung der Inselgemeinde.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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