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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Hotelbau-Pläne auf Wangerooge: „Man stelle sich vor: Früher konnten wir tanzen bis zum anderen Morgen“

15.01.2021

Wangerooge „Es reicht!“ Wangerooges Ratsvorsitzende Bärbel Herfel (CDU) hat im Namen ihrer Ratskollegen mit einem offenen Brief auf die von der neu gebildeten Bürgerinitiative verteilten Flugblätter geantwortet. Die Bürgerinitiative will die Hotel-Planungen an der Strandpromenade West stoppen – sie hält das Hotel für „überdimensioniert“. Dazu soll ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden, um einen Bürgerentscheid zum Hotel herbeizuführen.

„Es gibt eine mehrheitliche Entscheidung des Rates für die Entwicklung eines Vollhotels an der Strandpromenade“, betont Bärbel Herfel. Sie weist zurück, dass hier „auf den Putz gehauen wird“, die „Gier den Blick verschleiert“ und das „Sahne-Grundstück“ geopfert wird, um dem Massentourismus Tür und Tor zu öffnen.

„Die Ansiedlung eines Hotels an der Oberen Strandpromenade ist seit ca. 20 Jahren Thema auf unserer Insel“, erinnert Bärbel Herfel: Im vor vielen Jahren gebauten Servicegebäude – „Aldi Nord“ – wurden mit Blick auf den Hotelneubau viele neue Räume als Ersatz für die alten Räume der Gemeinde- und Kurverwaltung geschaffen.

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Bärbel Herfel verweist zudem darauf, dass seit Jahren feststeht, dass nur ein Vollhotel gebaut werden darf: „Unter keinen Umständen wollen wir eine Genehmigung für Eigentums- und Ferienwohnungen zulassen. Dies ist bereits jetzt baurechtlich abgesichert.“

Und: „Wir stehen am Anfang des Projekts und inwieweit noch Änderungen einzubringen sind, wird sich ergeben. Doch eine solche Entwicklung muss zunächst einmal stattfinden dürfen.“

Unwahr sei, dass „die Interessen der Inselbevölkerung ausgeschaltet“ werden: „Gerade um die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, wurde das Projekt mehrfach vorgestellt.“

Bärbel Herfel und ihre Ratskollegen stört, dass im BI-Flugblatt der Eindruck erweckt wird, dass „durch ein Hotel, das neben Essen und Trinken weitere Freizeitangebote vorhält, unsere Insel zum Ort des Schreckens und am Ende noch zu einer Partyinsel mit Partyhotel wird“.

„Und das muss ich einfach mal loswerden: Kann mir mal einer sagen, was jungen Menschen auf unserer Insel noch geboten wird? Und darf ich mal daran erinnern, wie das ,früher einmal‘ war. Erinnert Ihr Euch noch? Wir hatten Partyhotels! Wir konnten tanzen (ist ja unglaublich!) im Fresena, im Hanken, im Monopol, im Kaiserhof, usw. Wir hatten Spaß bis zum anderen Morgen (man fasst es nicht!). Die jungen Leute gingen in die Tenne, in den Mittelpunkt, ins Ahoi, zu Ronny ins Hardrock sowie ins Lucky. Ja, auch junge Leute hatten hier echt Spaß! Und die waren gern hier auf der Insel. Was ist davon geblieben?“, so Herfel.

„Und nun könnte tatsächlich die Möglichkeit bestehen, dass die Menschen hier in einem Hotel etwas vorfinden, was Spaß machen könnte.“

Bärbel Herfel betont: „Wir versuchen, mit unserer Arbeit im Rat das Beste für unsere Insel und ihre Einwohner zu erreichen. Und zumindest in allen öffentlichen Sitzungen hat die Bürgerin/der Bürger die Möglichkeit, sich zu informieren und auch Fragen zu stellen.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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