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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Deicherhöhung kann starten

14.04.2018

Wangerooge Mit Vorbereitungen für den Transport des Deichbaumaterials hat in diesen Tagen die Erhöhung des Ostgrodendeiches auf Wangerooge begonnen. Das berichtete jetzt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Bei den Arbeiten sollen Fehlhöhen von durchschnittlich rund einem Meter ausgeglichen werden, um die Sturmflutsicherheit zu erhöhen. Der Abschluss der Deichbaumaßnahme ist für den Herbst geplant.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies begrüßt den Beginn der Arbeiten: „Das Land stellt in diesem Jahr sechs Millionen Euro für die Erhöhung des Ostgrodendeiches“, so Lies. „Zusammen mit dem neu erbauten Bahndeichschart und dem Schöpfwerk Ost ist die Sturmflutsicherheit von Wangerooge dann so hoch wie nie.“

Im vergangenen Jahr war bereits der Dorfgrodendeich und der Ostflügel des Ostgrodendeiches auf knapp 2,3 Kilometern Länge erhöht worden. Der jetzige Abschnitt beträgt einen Kilometer. Auch ein Deichverteidigungsweg, der bei Sturmflut für die Einsatzkräfte benötigt werden, fehlte bisher – und der soll 2019 vervollständigt werden, sagte der Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney, Prof. Frank Thorenz.

40 000 Kubikmeter Klei

Für den Transport der Deichbaustoffe von Festland zur Insel wird derzeit im Watt südlich von Wangerooge wieder ein Sanddamm errichtet, der 1,5 Kilometer lang sein wird. Bereits bei den vorherigen Deicherhöhungsmaßnahmen wurde ein solcher Damm errichtet – die Methode habe sich bewährt, so das NLWKN. Diese Baustraße verbindet die Baustelle mit einem Anlande­punkt für Schiffe an der Telegraphenbalje und fällt nur bei Niedrigwasser trocken.

„Ein Transport über den Hafen ist wegen der großen Mengen an Baustoffen leider nicht möglich“, sagt Thorenz. Insgesamt werden rund 40 000 Kubikmeter Kleiboden, 10 000 Tonnen Wasserbausteine und andere Schüttgüter bewegt. Sie werden vom Hafen Harlesiel bei Hochwasser per Schiff zum Anlandepunkt am Ende der Baustraße transportiert. Während des Niedrigwassers können die Baumaterialien dann mit geländegängigen Transportfahrzeugen über den Damm zur Baustelle gelangen.

Der für den Deichbau verwendete Kleiboden wurde bereits 2017 vorsorglich aus dem Bereich Wangermeer gewonnen und in der Nähe des Hafens Harlesiel zwischengelagert. Die Bauzeit soll möglichst kurz gehalten werden, so der NLWKN, und deshalb werden die Transporte zweimal täglich über das Tidehochwasser durchgeführt. Ende April sollen die ersten Transporte über die fertige Baustraße durchs Watt rollen. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Damm wieder zurückgebaut, so dass sich der Bereich vollständig regenerieren kann.

Deichabschnitt gesperrt

Aus Sicherheitsgründen muss der Deichabschnitt zwischen Richthofenstraße und dem Schöpfwerk Ost für den öffentlichen Zugang gesperrt werden. Der Dorfgrodendeich und der östliche Flügel des Ostgrodendeiches bleiben aber weitgehend zugänglich. Der NLWKN informiert zusätzlich mit Bauschildern und Informationsbroschüren, die auch im Internet verfügbar sind, über die Maßnahme. 2019 folgen die Herstellung des restlichen Deichverteidigungs- und des Kronenweges.

Antje Brüggerhoff
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965312

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