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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Sand aus der Jade würde Insel nichts kosten

21.09.2019

Wangerooge Immerhin eines steht nach einer Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Katja Keul ans Bundesverkehrsministerium nun fest: „Sandentnahmen für Küstenschutzmaßnahmen aus der Jadefahrrinne wären grundsätzlich unentgeltlich möglich“, heißt es in der Antwort des Staatssekretärs Enak Ferlemann.

Keul hatte nach ihrem Wangerooge-Besuch Ende August zum Thema Küstenschutz eine kleine Anfrage gestellt, in der sie wissen wollte, „was die Bundesregierung hinsichtlich ihrer Verantwortlichkeit angesichts der Sandverluste auf der Insel Wangerooge zu tun gedenkt“. Ferlemann hat darauf geantwortet, dass eine Verantwortung des Bundes für den Sandverlust nicht nachweisbar sei.

Hintergrund ist die Vermutung, dass eine ehemalige Sandentnahmestelle von 1983/84, die sich zur Rinne entwickelt hat, mit für Sandverluste sorgt. Das sei richtig, sagt der Grüne Wangerooger Peter Kuchenbuch. Er sieht dennoch den Bund in der Verantwortung für Küstenschutz.

Und Kuchenbuch wirft dem Bund vor, dass er sich 2016, als die Verantwortlichkeit für den Nord-/Oststrand Wangerooges vom Bund ans Land übertragen wurde, geschickt aus der Verantwortung gezogen habe.

Mit der Aussage Ferlemanns, dass Sand aus dem Jadefahrwasser unentgeltlich für Küstenschutzmaßnahmen genutzt werden kann, wird die Insel nun weiterarbeiten: Bislang wird Baggergut aus der Jade – bis zu 7 Millionen Kubikmeter im Jahr – bei Helgoland verklappt. Der Saugbagger „Nordsee“, der jedes Jahr immerhin 3 Millionen Kubikmeter Sand aus dem Jadefahrwasser holt, könnte den mit seinem geringen Tiefgang nordwestlich von Wangerooge in der ehemaligen Sandentnahmestelle verklappen, so der Vorschlag der Inselgemeinde.

„Warum dieses Baggergut nicht küstennah verklappt werden kann, um den Sandverlusten auf der Insel entgegen zu wirken, entzieht sich weiter unserer Erkenntnis“, so der Insel-Grüne Peter Kuchenbuch-Hanken.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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