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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Inseln Im Corona-Shutdown: Petition: Verwandte sollen Inseln besuchen dürfen

24.04.2020

Wangerooge /Norderney Seit mehr als vier Wochen haben viele Inselkinder, die am Festland leben, ihre Eltern nicht mehr gesehen. Denn Besuche auf den sieben Ostfriesischen Inseln sind seit Beginn der Corona-Krise verboten. Weil die medizinischen Kapazitäten auf den Inseln stark beschränkt sind, hatten zunächst das Land per Verordnung und zusätzlich dann die Landkreise per Verfügung den Verwandtenbesuch untersagt. Damit gelten für die Inseln deutlich strengere Corona-Regeln als für das Festland.

Die Petition

„Familienbesuch des ersten Grades auf allen Ostfriesischen Inseln“ ist am 22. April gestartet. Sie richtet sich an Bürgermeister der Inseln sowie die Landräte der einzelnen Landkreise und des Land Niedersachsen/Staatskanzlei. Die Unterschriftensammlung läuft bis 13. Mai.

www.openpetition.de/petition/online/familienbesuch-des-ersten-grades-auf-allen-ostfriesischen-inseln-2

Nach Wochen ohne Kinder oder Eltern zu sehen, hatten die Insulaner große Hoffnungen in die vom Land angekündigten Lockerungen gesetzt. Auch viele Wangerooger. „Selbst über Ostern war kein einziges Inselkind zu Hause. Das ist hart“, sagt etwa Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr.

Doch die neue Verordnung vom 17. April hat den Verwandtenbesuch auf den Inseln nicht erlaubt. Bis 6. Mai haben Kinder und Eltern von Insulanern keinen Zutritt zu den Inseln. Das ist umso härter für Insel-Familien, weil Handwerker und Bauarbeiter längst wieder die Inseln zum Arbeiten betreten dürfen.

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Hendrik Otte aus Norderney hat deshalb eine Online-Petition gestartet – und zwar für alle sieben Inseln: Die Petition fordert „Familienbesuch des ersten Grades auf allen Ostfriesischen Inseln! Kein Betretungsverbot für Familienangehörige, die nicht ihren 1. Wohnsitz auf Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog, Wangerooge haben, die aber gern auf die Insel möchten, um ihre Angehörigen ersten Grades für eine kurze Zeit – maximal drei Tage – besuchen möchten“.

Freigeschaltet hat er die Unterschriftensammlung am 22. April – rund 250 Unterstützer hat er in den ersten 24 Stunden gefunden. Viele sind Insulaner oder Insel-Kinder, die am Festland leben. Sie alle wollen sich endlich wiedersehen.

„Ich finde, wir als Inselbewohner müssen zusammenhalten, um etwas gemeinsam zu erreichen“, sagt Hendrik Otte. Er hatte zunächst eine Petition für Borkum gestartet, doch nach dem Hinweis von Insulanern auf Langeoog nun eine erweiterte Petition für alle sieben Ostfriesischen Inseln gestartet. Er ruft alle Insulaner und ihre Verwandten zum Unterschreiben auf.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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