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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Sand kommt tief aus dem Osten

13.03.2018

Wangerooge Auf Wangerooge hat am Montag die Instandsetzung des von den Sturmfluten im Herbst und Winter stark in Mitleidenschaft gezogenen Strandes begonnen: Vier Dumper und ein Radlader sind in Tag- und Nachtschichten im Einsatz, um den verlorenen Sand wieder aufzufahren.

Bis Pfingsten werden dazu etwa 75 000 Kubikmeter Sand aus dem Osten zum Hauptstrand transportiert. Im vergangenen Jahr waren rund 72 500 Kubikmeter Sand zum Wiederauffüllen des Strands benötigt worden – das kostete die Insel-Gemeinde 324 855 Euro. In diesem Jahr rechnet Wangerooges stellvertretender Kurdirektor Christian Pollmann mit noch um ein Sechstel höheren Kosten: Denn der Sand muss diesmal so weit aus dem Osten herangefahren werden wie noch nie.

Grund ist, dass die bisherige Sandentnahmestelle des Bundes für den Weiterbau des Deckwerks für die Gemeinde gesperrt wurde. Und auch die der Insel vom Land zugewiesene Entnahmestelle gibt nicht so viel Sand her wie benötigt – wegen der Küstenschutzmaßnahmen hat das Land Eigenbedarf angemeldet. „Wir werden so sparsam mit dem Sand umgehen müssen wie möglich, aber wir wollen so viel Sand wie nötig gewinnen“, sagt Pollmann.

Zurzeit wisse man nicht, wie man das erforderliche Strandniveau aufrechterhalten könne, sagt er. Zurzeit laufen noch Verhandlungen mit Bund und Land über die Sandmengen. „Wir müssen zumindest mittelfristig die Sandentnahme für uns sichern und zugleich die Schutzmaßnahmen für den Strand voranbringen, damit der Sandabtrag abnimmt.“

Und die zugesagte Unterstützung von Bund und Land müsse nun auch dringend ankommen, sagt Pollmann. Für dieses Jahr hat der Landkreis eine Finanzhilfe von 100 000 Euro zugesagt, das Land steht mit 200 000 Euro im Wort.

Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311

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