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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Umwelt: Wangerooge bald Teil des Biosphärenreservats?

17.10.2020

Wangerooge Teil des Unesco- Weltnaturerbes Wattenmeer ist die Insel Wangerooge bereits, ob sie auch Teil des Biosphärenreservats werden soll, darüber soll auf der Insel in der kommenden Zeit intensiv beraten werden. Im jüngsten Bauausschuss hat die Nationalparkverwaltung Politik und Verwaltung eine mögliche Kooperationsvereinbarung vorgestellt. „Wir erhoffen uns davon eine zusätzliche Auszeichnung und den Zugang zu bestimmten EU-Fördergeldern“, sagt Bürgermeister Marcel Fangohr.

Nun soll das Thema in den Fachausschüssen weiter beraten werden. Auch die Bevölkerung soll ins Boot geholt werden. Ein Workshop ist geplant. „Ich sehe den Vorschlag positiv, es geht dabei nicht um Einschränkungen, sondern um die Insel als Entwicklungszone mit Blick auf Nachhaltigkeit und die Themen, die das beinhaltet“, sagt Fangohr.

Dazu zählen Müllvermeidung am Strand und im Meer, Plastikverzicht wo es möglich ist, aber auch die Frage, wie Besucherströme im Weltnaturerbe auf der Insel besser gelenkt werden können. Für diese Themen hofft er auch auf Synergieeffekte mit anderen Biosphärenreservaten. „Da hilft dann vielleicht der Austausch“, meint er.

In einigen Gemeinden am Festland hat der Vorstoß der Nationalparkverwaltung für massiven Protest aus der Landwirtschaft gesorgt. Sowohl die Bauern im Wangerland als auch die Landwirte in Schortens waren von der Vorstellung, bald Teil eines Biosphärenreservats zu sein, alles andere als begeistert. Sie befürchten weitere Einschränkungen ihrer Lebens- und Arbeitsweise, wie sie es bisher bei der Ausweisung von Landschafts- und Naturschutzgebieten erleben mussten.

Sorge, dass das auch auf der Insel ein Problem werden könnte, hat Fangohr nicht: „Diese Form der Landwirtschaft haben wir hier auf Wangerooge aber nicht“, sagt er. Daher sei er optimistisch, dass die Vorteile der Kooperation gesehen werden.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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