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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

NEUERÖFFNUNG: Warenhaus für den kleinen Geldbeutel

26.02.2009

SCHORTENS Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug, Bücher, Elektrogeräte und noch manches mehr: Am Donnerstag hat in Heidmühle das Soziale Kaufhaus geöffnet und bietet gebrauchte Waren zu günstigen Preisen.

Es ist kein gewöhnliches Kaufhaus, sondern ein Geschäft, das das Diakonische Werk im ev.-luth. Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven neben seinem Möbeldienst und der Schortenser Tafel in der „Alten Brauerei“ am Brauerweg aufgebaut hat. Das Kaufhaus wird vom Europäischen Sozialfonds sowie vom Jobcenter gefördert.

Doppelte Unterstützung

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„Mit unserem Sozialen Kaufhaus haben wir eine Möglichkeit gefunden, gleich doppelt Unterstützung zu bieten“, sagte Diakonie-Geschäftsführerin Petra Meyer-Machtemes bei der Eröffnung am Mittwoch vor zahlreichen Gästen. Zum einen biete dieses Kaufhaus Menschen mit kleinem Budget günstige Einkaufsmöglichkeiten. Zum anderen aber schafft das neue Soziale Kaufhaus zusammen mit dem Jobcenter Betätigungsmöglichkeiten für seine Mitarbeiter und hilft ihnen bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Sozialkaufhäuser gibt es bundesweit schon einige, unter anderem auch in Wilhelmshaven. Das Schortenser Sozialkaufhaus jedoch ist das erste im Landkreis Friesland. „Es richtet sich vor allem an Arbeitslose und an alle, die nicht viel Geld haben“, sagt Georgia Kertzel, die die zurzeit zehn Teilnehmerinnen des Projekts durch Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt.

Fit für ersten Arbeitsmarkt

Eine der Teilnehmerinnen ist Regina Meitza. Die 34-Jährige Schortenserin hatte zuletzt als Laborgehilfin in einem Krankenhaus und als Ein-Euro-Jobberin in Kindergärten gearbeitet. Nun ist sie Verkäuferin und hofft, den Fuß wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu bekommen. „Ob Einzelhandel oder Büro – Hauptsache, wieder richtig arbeiten“, sagt Regina Meitza.

Geöffnet ist das Sozialkaufhaus montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags bis 13 Uhr. Sein Warensortiment erhält das Soziale Kaufhaus von Bürgern, Firmen und Institutionen, die gut erhaltene Dinge spenden, die sie nicht mehr benötigen.

Und damit wird das Sozial-Kaufhaus zum Problem für manches herkömmliche Second-Hand-Geschäft. Dort befürchtet man Wettbewerbsverzerrung. Schließlich haben die regulären Geschäfte nicht die Möglichkeit, sich von den Arbeitsagenturen oder der EU subventionieren zu lassen.

Diakonie wie auch Politik hoffen auf ein Nebeneinander beider Varianten des Gebrauchtwarenhandels. „Hier können Leute mit schmalem Budget Dinge erhalten, für die sonst kein Geld da ist“, sagte Vize-Landrat Olaf Lies.

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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