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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wiedersehen im Betrieb

06.03.2012

Die Firma Norddeutscher Eisenbau in Sande hat Geschichte geschrieben: In ganz Deutschland sind ihre Stahlbauteile zu finden. Vor rund 80 Jahren wurden die ersten Werkteile geliefert. Jetzt gab es ein erstes Treffen der früheren Mitarbeiter: Rund 70 Frauen und Männer kamen auf dem Firmengelände zusammen. Geschäftsführer Ralf Schubert zeigte ihnen die Werkhallen und etliche Bauteile. Das Treffen hatten Martin Radtke und Prof. Dr. Marinus Meiners organisiert. Radtke war schon als Jugendlicher zum Eisenbau gekommen. Sein Vater Gottlieb Radtke gehörte dem Betrieb seit kurz nach der Gründung an. Das Unternehmen war von der Baufirma Hermann Möller aus Wilhelmshaven 1931 gegründet worden. 1937 wurde die Firma von Wilhelmshaven nach Sande in die Nähe des Bahnhofs verlagert. Beim Treffen waren auch drei frühere Lehrlinge dabei, die zu Kriegszeiten die Ausbildung begonnen hatten. Alwin Wilken aus Friedeburg, Hans Meinen aus Schortens und Hans Littelmann aus Wilhelmshaven erinnerten sich noch an viele Begebenheiten. Gleich nach dem Krieg kam auch Martin Radtke zu Eisenbau. Viele Beschäftigte konnten damals Familienmitgliedern Arbeitsplätze vermitteln. „Es gab viele Eisenbaufamilien“, sagte Radtke. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, förderte der Norddeutsche Eisenbau gute Lehrlinge mit einem Stipendium für die „Bauschule“ in Oldenburg, wo Ingenieure ausgebildet wurden. Drei Jahre mussten sie nach Abschluss beim Eisenbau tätig sein, dann standen ihnen alle Wege offen. Das Unternehmen hat wechselhafte Zeiten erlebt. Nach einem Verkauf im Zuge einer Insolvenz 1984 und einer weiteren Insolvenz wenige Jahre später kauften Wilfried Habeck und Wilhelm Obermeyer die Firma. Der Kurswechsel gelang, heute ist Eisenbau ein florierendes Unternehmen, das seit dem Tod Habecks einer Stuttgarter Firma gehört.

Nur mäßiges Interesse verzeichneten die Sozialdemokraten aus Jever, Schortens und dem Wangerland in den vergangenen Jahren an der traditionellen Aschermittwochswette im Wiedel: Kaum jemand kam. Für 2013 haben die Schortenser Sozialdemokraten deshalb einen zugkräftigen Redner eingeladen: Manfred Buß und Peter Jakob gewannen den SPD-Landesvorsitzenden und Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, Stephan Weil.

Der Ortsverein Schortens im Sozialverband Deutschland hat seinen Vorstand neu gewählt: Vorsitzende bleibt Hannelore Lübben, unterstützt wird sie von Dieter Prieß als 2. Vorsitzender, Kassenwart Walter Harms, Schriftführerin Barbara Steinbach und Frauenbeauftragter Ursula Tolksdorf, die Gustel Seehausen ersetzt. Geehrt wurden Gert Grünebast und Berthild Helmerichs (25 Jahre), Anneliese Riesenbieter (40 Jahre), Manfred Bussmann und Ella Cassens (50 Jahre), Paul Puttkammer (60 Jahre) sowie Ernst Wunderlich (65 Jahre). Geehrt für 20 Jahre ehrenamtliche Arbeit wurde Manfred Meyer.

Zu Gast beim Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ in Upjever war jetzt der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Aarne Kreuzinger-Janik. Mit Regimentskommandeur Oberst Harald Schulz hörte er Vorträge über die Schwerpunkte, Besonderheiten und Einsatzauslastung des Objektschutzregiments und besichtigte die Infrastruktur. Mit Blick auf die Neustrukturierung der Bundeswehr wurde deutlich, dass noch Handlungsbedarf besteht, um den Standort Upjever attraktiv zu gestalten: Auch die Unterbringung der Soldaten muss zeitgemäßer werden. Kreuzinger-Janik nutzte die Gelegenheit, um sich zwei Monate vor seinem Ruhestand bei „seiner Truppe“ zu verabschieden. Von Oberst Schulz wurde ihm ein Kunstruck des Malers Claus Wülfing sowie eine Spezialität aus Jever überreicht.

Bei der ersten Vorstandssitzung des Vereins der Grafschafter nach der Jahreshauptversammlung wurden die scheidenden Vorstandsmitglieder Klaus Wollny, Helga Lempa, Ingo Janßen und Thomas Beck vom neuen Vorstand offiziell verabschiedet. Thomas Beck führte als erster Vorsitzender den Verein sechs erfolgreiche Jahre, seine Mitstreiter gehörten dem Vorstand teilweise mehr als 20 Jahre an.

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