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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Windpark Sande geht gestärkt ans Netz

14.01.2017

Sande Es geht voran mit der Modernisierung, dem Austausch von alten leistungsschwächeren gegen neue und leistungsstärkere Anlagen im Windpark Sande. Auf dem Areal zwischen Autobahn 29 und Ems-Jade-Kanal im Windpark Sande werden zurzeit zwei neue Windkraftanlagen errichtet. Ende März/Anfang April sollen die Anlagen nach Auskunft der Gräflich von Wedelschen Verwaltung in Betrieb gehen. Betreiber des seit 1999 bestehenden Windparks ist die Friesen Elektra mit Maximilian Graf von Wedel an der Spitze.

Doppelte Leistung

Von der Autobahn aus sind die Montagearbeiten zwischen den Anschlussstellen Sande und Wilhelmshaven gut zu sehen. Ein 100 Meter hoher Gittermastkran lässt die Türme in die Höhe wachsen. Während bei einer Anlage der Turm bereits steht und Generator und Rotorblätter für die Montage parat liegen, steht vom zweiten Turm erst das Fundament.

So viel strom erzeugt eine 3,2 Megawatt-Anlage

Bei jährlich 2000 Vollast­stunden erzeugt jede 3,2- Megawatt-Anlage 6,4 Milli­onen Kilowattstunden (kW/h) Strom. Beide neuen Anlagen zusammen also 12,8 Millionen Kilowattstunden. Legt man für einen Privathaushalt einen Jahresdurchschnittsverbrauch von 3500 kW/h zugrunde, können diese beiden Anlagen rechnerisch 3657 Häuser mit Strom versorgen.

Wie berichtet, sollen in der letzten Ausbauphase des Repowering für den Windpark sieben 75 Meter hohe Altanlagen abgebaut werden und dafür zwei weitere neue Windräder errichtet werden. Die neuen Anlagen produzieren mehr als doppelt so viel Energie wie die „sieben Zwerge“. Im Windpark wurden seit 2012 bereits sechs neue Windkraftanlagen von Vestas und Enercon gebaut.

180 Meter Gesamthöhe

Die Türme vom Typ Enercon E 115 haben eine Gesamthöhe von 180 Metern und einen Rotorendurchmesser von 116 Metern. Ausgestattet sind die Rotoren mit einer Technologie, die dafür sorgt, dass viele kleine Luftverwirbelungen entstehen, die die Anlage leiser machen als herkömmliche Anlagen. Die großen Rotoren drehen sich zudem langsamer als kleinere. So soll es in der Summe kein Mehr an Schall und Schattenwurf geben, als im Windpark Sande bereits zulässig ist.

Der Windpark ging 1999 ans Netz, seitdem hat sich auch in dieser Technologie viel getan. Anlagen wurden größer und leistungsstärker. Die neuen Türme im Windpark Sande bringen es auf jeweils 3,2 Megawatt Leistung. Laut Hersteller Enercon bringt dieser Anlagentyp auch im Teillastbereich hohe Erträge, wenn der Wind nicht so kräftig oder besonders stark weht.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.youtube.com/nwzplay 
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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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