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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Energie-Check: „Wir leben nicht nur zum Energiesparen“

31.10.2012

Jever /Schortens Natürlich wolle er keine Energie verschwenden, sagt Peter Torkler. Und in seinem 1994 erbauten Haus in Heidmühle, in dem er mit Ehefrau Friedgard lebt, ist eigentlich auch alles im ökologisch und wirtschaftlich grünen Bereich, bescheinigt ihm Energieberater Lars Förster nach einer ersten Hausbegehung. Die Gebäudehülle ist top, die Brennwert-Heizung ebenfalls, die Sonne erwärmt das Brauchwasser, Dachboden und Geschossdecken sind gut isoliert.

Anmelden zum Energie-Check

Energiekonsens ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur für das Land Bremen und die Regionen Elbe-Weser und Weser-Ems. Als gemeinnützige GmbH ist sie ein unabhängiger Mittler und Impulsgeber.

Interessierte aus Jever und Schortens können sich für einen Energie -Check in den Rathäusern bei Volker Bleck (Jever) unter Tel. 04461/939 126 oder Petra Kowarsch (Schortens) unter Tel. 04461/982 230 anmelden. Mehr Infos unter

    www.energiekonsens.de

„Bei den Fenstern könnte man was machen“, grübelt Förster, „aber der Aufwand wäre im Vergleich zum Einsparpotenzial schon sehr groß“. Und dann erst der Dreck und der Staub, den eine Fenstermodernisierung mit sich bringt. . .

Lars Förster aus Wilhelmshaven ist einer von mehreren Energieberatern, die im Zuge der zweimonatigen Kampagne „Taten statt Warten“ der Bremer Stiftung „Energiekonsens – Die Klimaschützer“ in Schortens und Jever auf Anforderung bei Hauseigentümern vorbeischauen und bei einem rund einstündigen Besuch einen ersten ungefähren Eindruck vom Einsparpotenzial des Hauses gewinnen. „Der erste Besuch ist erstmal nur ein Anstoß, eine Initialzündung für die Eigentümer, sich mit dem Thema Energiesparen und Einsparpotenziale zu befassen“, sagt Förster.

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120 gesponserte Beratungstermine hat die Stiftung zur Verfügung gestellt, je 60 in Jever und in Schortens. Zur Halbzeit der Kampagne, die noch bis 30. November läuft und die sich an Besitzer von Eigenheimen der Baujahre bis 1998 richtet, sind jedoch erst knapp die Hälfte der Energie-Checks angefordert worden, sagt Förster. Den Energie-Check gebe es mit dieser Kampagne für 25 Euro.

Zu Beginn des Energie-Checks werden anhand eines Fragebogens die wichtigsten Eckdaten des Hauses abgefragt und in Relation zum Heizenergieverbrauch gebracht. Individuelles Wohnverhalten – also wie warm es jemand gerne hat oder wie viele Personen im Haus leben – spielen in diesem Stadium der Energieberatung noch keine Rolle. Stattdessen schaut sich der Energieberater erst einmal die Gebäudehülle und die Heizung an, nimmt Fenster und Heizkörper unter die Lupe, fragt nach Hohlschichtdämmung und anderen Techniken, die Geldbeutel schonen und den CO2-Ausstoß mindern. „Wir wollen erst mal nur für das Thema sensibilisieren“, so Förster.

Am Ende gibt der Fachmann Tipps – mehr nicht. Hier und da ein paar Kleinigkeiten, schon sehe Torklers gute Energiebilanz noch ei­nen Tick besser aus. „Natürlich könnte man alles ausreizen und sparen bis zum Exzess“, sagt Förster, aber das muss sich natürlich auch wirtschaftlich darstellen lassen. Torkler und seine Frau haben sich damals ganz bewusst für eine Architektur mit vielen großen Fensterflächen entschieden. „Energetisch vermutlich nicht optimal, aber wir haben von morgens bis abends Licht im Haus“, sagt Torkler.

Förster stimmt zu: „Zu Hause soll sich jeder wohlfühlen. Und wenn es einer gern wärmer hat, na bitte. Wir leben ja schließlich nicht, um Energie zu sparen.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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