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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Heilpädagogik: „Wir leisten erfolgreiche Arbeit“

12.08.2010

GRABSTEDE Die Notwendigkeit ist gegeben, der Bedarf ist da, es gibt Wartelisten für Plätze in den heilpädagogischen Wohngruppen der Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS, Wilhelmshaven). Darauf wiesen Pressereferent Dr. Christian Andrae und die Einrichtungsleiterin Sabine Gastmann am Mittwoch in Grabstede hin. Anlass war eine Vorstellung von „Windrad Süd“; diese Wohngruppe in der früheren Villa des Ziegelbarons Eilers an der Hauptstraße besteht seit zehn Jahren. „Wir leisten eine erfolgreiche Arbeit, das ist auch daran zu sehen, dass immer mehr Kinder und Eltern zu uns kommen“, unterstrich Gastmann.

Tag der offenen Tür

Warum die Konzepte dieser Wohngruppen Zuspruch finden, können Interessenten bei einem „Tag der offenen Tür“ am 11. September, 11 bis 16 Uhr, erfahren. Es gibt ein fröhliches Fest mit Essen und Trinken, Spiel und Spaß, Begegnungen und Gesprächen. Die Leiterin von „Windrad Süd“, die Sozialpädagogin Ulrike Scheithauer, und ihr Team würden sich über viele Besucher freuen.

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Vor rund 15 Jahren gab es diese Wohngruppen in dieser Region noch gar nicht, erst auf Initiative von Eltern wurden sie in Zusammenarbeit mit der GPS geschaffen, berichtete Gastmann. Mit sieben Plätzen ging es los, heute sind es 60; gerade wird der Bau einer speziellen Einrichtung für Kinder mit autistischen Verhaltensweisen vorbereitet. Dabei werden bewusst nur Kinder und Jugendliche aus der Region aufgenommen, um die zeit- und raumnahe Verbindung zu den Eltern zu gewährleisten. „Elternarbeit ist ein Hauptschwerpunkt bei uns“, betonte Sabine Gastmann.

In Grabstede werden neun Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 17 Jahren betreut, sie weisen Autismus, das Down-Syndrom, Tuberöse Sklerose oder das Rett-Syndrom auf. Sieben speziell ausgebildete Fachkräfte, vier FSJler (Freies soziales Jahr), drei Berufspraktikanten der Fachschule für Heilerziehungspflege Varel und ein Hauswirtschafter bilden ein sehr engagiertes Team: „Bei uns zählt jeder einzelne, nur so ist die Arbeit zu schaffen“, hob Ulrike Scheithauer hervor.

Vormittags in GPS Seghorn

Vormittags besuchen die Bewohner die Tagesbildungsstätte der GPS in Seghorn. Auch in diese schulische Betreuung sind die Eltern eingebunden. „Unser Plus ist, dass wir ein Familiensystem aufgebaut haben mit großer Stabilität in der Betreuung. Unsere Bewohner erleben eine Verlässlichkeit, die ihnen Sicherheit gibt“, erklärte Ulrike Scheithauer. Diese wichtige Kontinuität wird auch nach der Zeit in den Wohngruppen fortgeführt, in Erwachsenen-Einrichtungen der GPS bis hin zu autonomen Wohngemeinschaften. Das Motto lautet: „Nicht ständig hinter Mauern leben. Es gibt eine Welt, erobere sie.“

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