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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Wir wollen die Bebauung“

03.09.2016

Jever Trotz massiver Kritik der Anlieger im Wohngebiet Beim Tivoli und Am Dünkagel hat der Stadtrat Jever am Donnerstag mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und FDP den Bebauungsplan 102 „Service-Wohnen an der Mühlenstraße“ beschlossen. Wie berichtet, wehren sich die Anlieger gegen die Höhe und Länge der geplanten Senioren-Wohnanlage von Pflegebutler.

Weitere Beschlüsse des Stadtrats

Bebauungsplan 43 B „Sondergebiet Sillensteder Straße/Mühlenstraße“: Der Eigentümer des Möbelladens hatte im Mai 2011 beim OVG Lüneburg erfolgreich gegen den Bebauungsplan geklagt, weil er sich zu stark in seinen Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt fühlte. Der neue B-Plan soll den Anlass der Klage aufheben.

Bebauungsplan 100 „Sondergebiet Biogas Alt-Moorwarfen“: Mit dem neuen B-Plan soll die bestehende Biogas-Anlage Rechtssicherheit erhalten.

Gestaltungssatzung „Lohne/Schlachte/Hooksweg“: Die Satzung legt gestalterischen Grundsätze für Gebäude-Sanierungen und Neubauten in dem Bereich fest.

Spenden: Die Stadt Jever hat von der Orth-Stiftung eine Spende von 3000 Euro für soziale Zwecke angenommen.

Doch bis auf die SWG, die geschlossen mit Nein stimmte, sehen alle anderen Parteien durch den Bau nur Vorteile. So führte Klaus Andersen (CDU) aus, dass es bei der Gebäudehöhe letztlich um 22 Zentimeter gehe: Nach altem Bebauungsplan war eine Gebäudehöhe von 12 Metern erlaubt, nach dem neuen sind es 12,50 Meter – „nach den Plänen des Investors wird das Gebäude 12,22 Meter hoch“.

Er erinnerte daran, dass die Stadt seit Jahrzehnten versuche, die verwilderte, mit Altlasten belastete Brache zu beheben. „Wir wollen die Bebauung des Grundstücks“, betonte Andersen. Auch Dieter Janßen (SPD), Monika Feldmann (Grüne) und Arnulf Hartl (FDP) sehen im neuen Bebauungsplan einen verträglichen Kompromiss. Die Argumente der Anlieger seien gehört worden – „die Vorteile überwiegen“, sagte Janßen.

Die SWG dagegen ist der Ansicht, dass das Bauvorhaben auch nach dem alten Bebauungsplan möglich wäre. Heiko Schönbohm und Siegfried Harms kritisierten, dass die Argumente der Anlieger vom Tisch gewischt worden seien. „In Jever ist es fremd geworden, die Bürger anzuhören“, bemängelte Harms: Der Bebauungsplan werde mit Gewalt durchgedrückt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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