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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Investition: Wo die Energie auf der Straße liegt

04.02.2015

Schortens Wenn vor­aussichtlich 2017 das sanierte und zum Sportbad mit kleiner Saunaanlage zurückgebaute Aqua Toll wieder in Betrieb geht, soll eine ausgelagerte Energiezentrale den Strom- und Wärmebedarf des Bades decken. Schortens’ „größter Kamin“ soll auf der rückwärtigen Seite des Schwimmbads zum Mühlenweg hin zwischen Aqua Toll und Grundschule Jungfernbusch gebaut werden (die NWZ  berichtete).

Befeuert werden soll die Energiezentrale, in der ein Blockheizkraftwerk allerdings den größeren Teil an Wärme und Strom erzeugt, mit Straßenlaub, das getrocknet und zu Briketts verpresst wird. Neben dem Schwimmbad soll die Energiezentrale auch die benachbarte Grundschule versorgen und Energie für den Laubtrockner und die Brikettierung bereitstellen. Um die Aufbereitung des Biomaterials und die Anlieferung ging es jetzt in der Sitzung des Freizeitbadausschusses.

Zahlen zur geplanten Energiezentrale

Die Energiezentrale soll 640 000 Euro kosten. Aus Klimaschutzprogrammen kann Schortens mit einer Förderung von 158 000 Euro rechnen.

Um Aqua Toll, Schule mit Turnhalle und Laubtrockner mit Wärme zu versorgen, muss die Anlage jährlich 2,5 Mio. Kilowattstunden (kW/h) erzeugen. Für das Aqua Toll werden davon 1,4 Mio. kW/h benötigt. An Strom werden jährlich ca. 800 000 kW/h gebraucht.

Die Anlage kann darüber hinaus ca. 280 000 kW/h Strom liefern, die das Rathaus versorgen oder ins Netz eingespeist werden.

An Biomasse werden jährlich 380 Tonnen Laub und 270 Tonnen Grünschnitt benötigt.

Ralf Thiesing (CDU) hält die Energiezentrale für eine „gute Sache“, regte wegen eines künftig eventuell steigenden Bedarfs die Aufbereitung des Biomaterials aber im Gewerbegebiet an. Keinesfalls dürfe es zu einem Lkw-Anlieferverkehr der Biomasse zwischen Schule, Aqua Toll und Wohngebiet kommen.

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„Beabsichtigt ist, das Straßenlaub auf dem Bauhof anzuliefern und zu lagern. Die Ballen werden von dort zur Energiezentrale transportiert, getrocknet und gepresst“, erklärte Dieter Greve vom Planungsbüro Rohling (Osnabrück). Ein täglicher Anlieferverkehr sei nicht erforderlich, ergänzte Petra Kowarsch vom Fachbereich Bauen und Umwelt. Dazu können die Zeit vor oder nach der Schule und vor allem auch die Ferien genutzt werden.

Greve zufolge sollten Blockheizkraftwerk, Biomasse und Spitzenlastkessel räumlich eng zusammenliegen. Das Einsammeln und Zwischenlagern des Energielieferanten Straßenlaub könne an anderer Stelle erfolgen. Bei diesem Projekt würden die Energiekosten rund 1 bis 1,5 Cent pro Kilowattstunde unter dem Gaspreis liegen.

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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