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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Zehn Prozent mehr Frauen suchen Schutz

02.11.2011

FRIESLAND Die Arbeiterwohlfahrt Wilhelmshaven/Friesland hat seit der Fusion aus den beiden ehemaligen Kreisverbänden im Jahr 2007 ihr Betätigungsfeld erweitert. Eine positive Bilanz über die Jahre bis 2011 zog jetzt die Vorsitzende Edith Weiß in der AWo-Kreiskonferenz in Roffhausen.

Weiß gab ihr Vorstandsamt in der Versammlung an Jürgen Harms (Wilhelmshaven) ab und fungiert künftig zusammen mit Uwe Wessels als stellvertretende Vorsitzende (die NWZ  berichtete). In ihrem letzten Bericht als Vorsitzende berichtete sie, dass der AWo-Kreisverband die Herausforderung der Verschmelzung gut gemeistert habe: Obwohl der ehemalige Kreisverband Wilhelmshaven mit Kindertagesstätten, Frauen- und Kinderschutzhaus, Beratungs- und Interventionsstelle (BISS), Kleiderkammer, Krebsberatungsstelle sowie ambulanter Alten- und Krankenpflege gegenüber dem ehemaligen Kreisverband Friesland mit der Sozialstation ein Übergewicht gehabt habe, sei es zu keinen Benachteiligungen gekommen.

Inzwischen wurde die Krebsberatung auch auf Friesland ausgeweitet: Die Beratungsstelle für Krebsbetroffene ist an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat in der Sozialstation am Alten Markt in Jever geöffnet und an jedem 2. und 4. Dienstag in der Weberei in Varel. Geplant sei die Gründung eines Fördervereins, der zusätzliche Mittel für die Beratung generieren soll.

Weitere Projekte wie das betreute Wohnen im St.-Annen-Quartier in Jever und in Sande sind in Planung.

Im Frauen- und Kinderschutzhaus in Wilhelmshaven hat die AWo in diesem Jahr eine deutliche Zunahme an schutzsuchenden Frauen festgestellt: Zwischen 2007 und 2010 lag die Zahl der betreuten Frauen mit rund 60 sowie der Kinder mit rund 70 relativ stabil. Bis Ende September 2011 wurden allerdings die Vorjahreszahlen bereits um zehn Prozent übertroffen.

Eine Zunahme von Fällen verzeichnet auch die Beratungsstelle BISS nach häuslicher Gewalt: Von 135 Fällen im Jahr 2006 auf 267 Fälle bis 2009.

Die Sozialstation betreut mit rund 15 Mitarbeitern 75 Patienten in Friesland und Wilhelmshaven und erzielt einen Umsatz von mehr als 500 000 Euro. Auch sonst steht der AWo-Kreisverband Wilhelmshaven/Friesland laut Geschäftsbericht finanziell auf gesunden Füßen.

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