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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Rückhaltebecken soll für trockene Füße sorgen

22.01.2020

Zetel Im Sitzungssaal des Zeteler Rathauses waren am Montagabend die freien Sitzplätze rar. Unter den vielen Gästen waren auch Anwohner des Wohngebietes Flidder. Dort haben die Grundstückseigentümer gewissermaßen mit nassen Füßen zu kämpfen. Der Grundwasserspiegel ist dort sehr hoch, Regenwasser kann vom Boden nicht aufgenommen werden und läuft auch nicht richtig ab – mit dramatischen Folgen: Bei Anwohner Andrè Sabzog waren nach einigen Jahren die Wände im Haus feucht. Jede Menge Arbeit war nötig, um das Haus zu retten.

Mit der Lösung des Problems wurde die Firma Thalen Consult beauftragt. Die erste Idee, unterirdische Rückhaltebecken für den Flidder, hatte die Ausschussmitglieder im November 2018 nicht überzeugt. Der neue Lösungsvorschlag: Jetzt soll ein Regenwasserrückhaltebecken für mehr Trockenheit im Flidder sorgen.

Das soll im östlichen Teil des Spielplatzes ausgehoben werden. Sowohl Spielgeräte als auch die Pflanzen auf und um den Spielplatz herum sollten dabei geschont werden, zwei Spielgeräte müssten aber verschoben werden. Eine Leitung der Telekom müsste ebenfalls verlegt werden. Das Gesamtvolumen des Beckens beläuft sich auf 200 Kubikmeter. Da das Becken aber nicht bis zum Rand gefüllt werden kann, liegt die Aufnahmekapazität bei 100 Kubikmetern.

Unterhalb der Böschung werde zudem eine Drainage eingebaut, damit das Wasser nicht in das Becken einsickert. Damit Kinder nicht gefährdet werden, soll das Becken komplett eingezäunt werden. Kosten der gesamten Maßnahme: etwas mehr als 100 000 Euro.

Zudem hat Thalen Consult nachgemessen, wann wie viel Wasser im Wohngebiet ist. Der Messzeitraum beträgt ein halbes Jahr und zieht sich von Januar bis Juni. Das Ergebnis: Im März steht das Wasser am höchsten, im Sommer am niedrigsten.

Für die Anwohner ist der Vorschlag von Thalen Consult aber noch ausbaufähig. Sie regten eine Verlegung des Rückhaltebeckens an: Statt im Osten solle das Becken im Norden des Spielplatzes ausgehoben werden. So müsste nur ein Spielgerät abgebaut werden, das ohnehin entsorgt werden sollte, das Becken könnte noch an weitere Kanäle angeschlossen und die Telekom-Leitung müsste nicht verlegt werden. Zudem werde eine bereits im Boden verlegte Drainage nicht durch die Bauarbeiten gefährdet.

Wo das Becken am Ende entsteht ist laut Lothar Zuhse von Thalen Consult „hydraulisch irrelevant“. Da die Mitglieder des Ausschusses dem Vorschlag der Anwohner nicht abgeneigt waren, wurde Thalen Consult mit einer Veränderung der Planung beauftragt.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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