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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Finanzen: Bauprojekte für 14 Millionen Euro

04.02.2021

Zetel Noch ist Zetel schuldenfrei: Die Pro-Kopf-Verschuldung pro Einwohner beträgt 0 Euro. Doch das könnte sich in diesem Jahr ändern: Weil die Gemeinde viele Projekte auf dem Plan hat, soll im Haushaltsplan für 2021 eine Kreditermächtigung in Höhe von 4 500 000 Euro stehen. Ob die Gemeinde die Kredite dann tatsächlich braucht, steht noch nicht fest. Entscheidend ist dafür, wie schnell die Investitionen abgewickelt werden können.

Die geplanten Ausgaben sind noch wesentlich höher: Rund 14 Millionen Euro kosten die vielen Bauprojekte, die anstehen und über den Finanzhaushalt abgerechnet werden. Die Unterdeckung im Finanzhaushalt beträgt rund 8 Millionen Euro zuzüglich der zu finanzierenden Haushaltsreste in Höhe von rund 3 Millionen Euro. „Wir haben 6 Millionen Euro aus Überschüssen auf der hohen Kante, die wir heranziehen können“, sagt Kämmerer Olaf Oetken. Er stellte den Haushaltsplan für 2021 und den Haushaltsabschluss 2020 zusammen mit Michael Röben am Dienstagabend in der Sitzung des Wirtschafts-, Finanz- und Feuerschutzausschusses im Vereenshuus vor.

„Mit den Verpflichtungsermächtigungen, die erst im folgenden Jahr fällig werden, könnte sich die Unterdeckung noch erhöhen. Angesichts unserer Rücklagen müssen dann rund 4,5 Millionen Euro über Kreditermächtigungen abgedeckt werden.“

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Das sind die kostenintensivsten Projekte:

500 000 Euro sollen 2021 schon mal für die Erweiterung der Grundschule Zetel in den Haushalt. Die Verpflichtungsermächtigung für 2022, das Jahr, in dem tatsächlich gebaut werden soll, beträgt 4 Millionen Euro.

2.600 000 Euro stehen für den Neubau der Kindertagesstätte im Baugebiet Zetel-Süd im Haushalt. Es gibt Zuschüsse in Höhe von 720 000 Euro.

1.300 000 Euro soll der Umbau der Alten Feuerwache zum Veranstaltungszentrum kosten. Eingeplant sind Zuschüsse in Höhe von 700 000 Euro.

900 000 Euro stehen für den Neubau des Bauhofes im Haushalt und 638 000 Euro stehen als Haushaltsreste zur Verfügung.

1.125 000 Euro soll der Bau des Gewerbegebietes Roßfelde-Nord kosten, das den neuen Arbeitstitel Pappelhof trägt. Es werden Zuschüsse in Höhe von 562 500 Euro erwartet. Zusätzliche 382 000 Euro soll der Bau der Linksabbiegerspur auf der Blauhander Straße kosten. Für die Linksabbiegerspur gibt es einen Zuschuss in Höhe von 267 400 Euro.

171 000 Euro soll die Planung für die Erschließung des Autohofs Ellens kosten.

910 000 Euro stehen für die Herrichtung des Baugebiets an der Pohlstraße in Zetel im Haushalt – inklusive des Kaufpreises. Für 2022 stehen dafür weitere 490 000 Euro im Plan.

377 500 Euro sind eingeplant für die Erschließung eines geplanten Baugebiets an der Breslauer Straße in Neuenburg. 17 bis 18 neue Bauplätze sollen dort entstehen. Das Grundstück gehört der Gemeinde bereits. Weitere 377 500 Euro sollen in 2022 dafür eingeplant werden.

300 000 Euro soll der Neubau der Heetebrücke in der Zeteler Marsch kosten.

330 000 Euro sind für den Neubau der Kompaktanlage der Kläranlage in Zetel im Topf.

1.965 000 soll der Ausbau der Danziger Straße kosten. Das Geld stammt aus wiederkehrenden Beiträgen der Bürger: Erstmals finanziert Zetel den Straßenausbau mit der neuen Beitragssatzung. Der Gemeinde-Anteil liegt bei 589 500 Euro (zuzüglich der verschonten Gebiete und der eigenen Grundstücke der Gemeinde).

1.065 000 Euro sind für den Ausbau der Humboldtstraße in Neuenburg eingeplant, ebenfalls aus wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen der Bürger. Der Gemeindeanteil liegt hier bei 319 500 Euro (zuzüglich der verschonten Gebiete und der eigenen Grundstücke der Gemeinde).

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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